Rolex Grand Slam of Show Jumping

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CHI Genf 2016

CHI Genf 2016 Das Palexpo in Genf

Am Horizont der König der Alpen. Majestätisch, mit der Würde eines unangefochtenen Herrschers, thront der Mont Blanc weit über dem Genfer See. An dessen Ufer dagegen hat der Kampf um die Krone gerade erst wieder begonnen. Denn im Genfer Palexpo, der größten Indoor-Arena der Welt, treffen sich traditionell im Dezember die Topstars des Pferdesports zum dritten Major des Jahres im Rolex Grand Slam of Show Jumping.

Schon seit 1926 begeistert der CHI Genf die Massen und lockt jedes Jahr zehntausende Besucher an den südwestlichsten Zipfel der französischen Schweiz, um gemeinsam mit den besten Reitern der Welt unvergessliche Momente des Sports zu erleben.

Vor allem er wird die Blicke auf sich ziehen: Scott Brash, dessen Name ebenso eng mit der ruhmreichen Geschichte des Rolex Grand Slam verflochten ist wie die Majors selbst. Denn vor genau zwei Jahren hat der junge Brite mit seinem Sieg im „Rolex Grand Prix“ des CHI Genf 2014 den Grundstein für jenes Monument gelegt, das ihn zur lebenden Legende machte: Im folgenden Jahr konnte er sowohl das Major in Aachen als auch jenes in Calgary für sich entscheiden und damit als erster und bislang einziger Gewinner des Rolex Grand Slam of Show Jumping hervorgehen.

Doch mit diesem bahnbrechenden Triumph ist die Reise mit Rolex für Scott Brash noch lange nicht vorbei: „Meine Faszination für die Majors ist ungebrochen“, sagt der 31-Jährige und lieferte im Juli mit einem zweiten Platz beim CHIO Aachen 2016 den ersten Beweis. Beim CSIO Spruce Meadows ‚Masters‘ im September konnte er seinen Majorsieg aus dem Vorjahr sogar verteidigen und steigt damit beim CHI Genf als aktueller Grand-Slam-Anwärter in den Sattel.

Mit der Zuversicht eines Majorsiegers reist allerdings auch Philipp Weishaupt in die Schweiz. Denn er ist derjenige, der Scott Brash beim CHIO Aachen 2016 auf Platz zwei verdrängen konnte. In Genf steht dem Deutschen nun der Bonus für zwei Majorsiege innerhalb eines Grand-Slam-Zyklus in Aussicht. „Den Großen Preis in Genf zu gewinnen, ist ein absoluter Traum“, so der ebenfalls 31-Jährige. „Der Anspruch ist extrem hoch, aber meine Pferde sind top vorbereitet und ich glaube an unsere Chance.“

Dabei wird der Schweizer Boden mitnichten nur Schauplatz eines Duells zwischen Brash und Weishaupt sein, hat sich doch die geballte Weltspitze der Springreiter zum CHI Genf angekündigt, allen voran Vorjahressieger Steve Guerdat. Mit 2006, 2013 und 2015 konnte der Schweizer Publikumsliebling bereits dreimal das Major in Genf gewinnen und zählt auch in diesem Jahr zu den absoluten Favoriten.

Doch welche Nationalhymne am Nachmittag des 11. Dezembers 2016 durch das Palexpo hallen wird, welcher Reiter die Ehrenrunde anführen darf, wessen Triumph sich auf ewig in den Erinnerungen der 8.500 Zuschauer verankern wird, das entscheidet sich einzig und allein im Parcours.

Die 40 besten Paare der Welt dürfen sich im „Rolex Grand Prix“ des CHI Genf beweisen. Am Ende wird einer von ihnen über alle triumphieren. Der Kampf um den Thron des Pferdesports ist wieder eröffnet!

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