Rolex Grand Slam of Show Jumping

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Ein Majorfinale mit Weltstars und Überraschungen

Ein Majorfinale mit Weltstars und Überraschungen

Die Turnierwoche des CHIO Aachen 2017 neigt sich allmählich dem Ende zu und nun steht fest, welche 40 Reiter im Finale am Sonntagnachmittag, dem „Rolex Grand Prix, Großer Preis von Aachen“, an den Start gehen dürfen.

Eine große Überraschung vorweg: Der aktuelle Grand-Slam-Herausforderer Pedro Veniss wird nicht mit von der Partie sein, wie sich heute in der dritten und letzten Final-Qualifikation, dem „Preis von Nordrhein-Westfalen“, herausstellte: „Im Parcours habe ich gemerkt, dass sich mein Pferd ‚Quabri de l‘Isle‘ nicht gut anfühlte. Er war nicht in seiner üblichen Form, also habe ich nach den ersten Sprüngen aufgegeben“, so ein sichtlich enttäuschter Pedro Veniss, der in der heutigen Prüfung eine Top-Platzierung hätte erreichen müssen, um sich noch einen Startplatz für das Majorfinale zu sichern. „Es war mein großer Traum, im ‚Rolex Grand Prix‘ am Sonntag zu starten, aber das Wohl von ‚Quabri‘ geht vor.“

Auch wenn das Glück in Aachen nicht auf der Seite von Pedro Veniss war, sein persönlicher Rolex Grand Slam ist noch nicht vorbei. Denn im September beim Spruce Meadows ‚Masters‘ 2017 hat der Brasilianer noch die Chance auf den zweiten Majorsieg innerhalb eines Grand-Slam-Zyklus. Ein Bonus, um den am Sonntag der Brite Scott Brash reiten wird. Denn der Sieger des Spruce Meadows ‚Masters‘ 2016 ist einer der 40 Reiter auf der Starterliste des „Rolex Grand Prix“.

Antreten wird Scott Brash gegen die stärkste Konkurrenz, die der internationale Springsport derzeit zu bieten hat, allen voran der aktuelle Anführer der Weltrangliste, Kent Farrington aus den USA, der mit dem Sieg beim heutigen „Preis von Nordrhein-Westfalen“ seine absolute Topform unter Beweis gestellt hat. Seine Teamkollegen Beezie Madden, McLain Ward, Lauren Hough und Laura Kraut sind ebenfalls dabei. Darüber hinaus beinhaltet die Starterliste für den „Rolex Grand Prix“ die Olympiasieger Steve Guerdat aus der Schweiz, Eric Lamaze aus Kanada sowie Kevin Staut und Roger-Yves Bost aus Frankreich. Der Ire Bertram Allen, der Italiener Lorenzo de Luca, der Spanier Sergio Alvarez Moya, der Schwede Henrik von Eckermann und der Niederländer Harrie Smolders haben sich auch ein Finalticket gesichert. Genauso wie der jüngste Majorsieger aller Zeiten, Olivier Philippaerts aus Belgien, dem 2012 im Alter von 19 Jahren der Grand-Prix-Sieg beim Spruce Meadows ‚Masters‘ gelang, und seine Landsmänner Gregory Wathelet und Pieter Devos, dem Majorsieger von Calgary 2013.

Aus dem Gastgeberland sind zwölf Reiter vertreten, darunter Vorjahressieger Philipp Weishaupt, der dreifache Aachen-Champion Ludger Beerbaum, die Siegerin von 2005 Meredith Michaels-Beerbaum sowie die Youngster Laura Klaphake und Maurice Tebbel.

Die besten Reiter der Welt werden am Sonntag ab 13:15 Uhr im „Rolex Grand Prix, Großer Preis von Aachen“ gegeneinander antreten. Einer von ihnen wird den berühmtesten Turnierplatz der Welt als neuer Majorsieger verlassen. Der Rolex Grand Slam of Show Jumping geht in eine neue Runde!

Kent  FARRINGTON riding Uceko USA Kent Farrington and “Uceko”, winners of the “Prize of North Rhine-Westphalia”, the third and last qualifier for the “Rolex Grand Prix” on Sunday

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