Rolex Grand Slam of Show Jumping

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Geht Scott Brashs Traum morgen in Erfüllung?

Nur noch ein Tag bis zum großen Finale: Morgen hat Scott Brash die legendäre Chance, mit einem Sieg im Großen Preis des Spruce Meadows ‚Masters‘ als erster Reiter überhaupt den Rolex Grand Slam of Show Jumping zu gewinnen. Wie er seinen freien Tag heute nutzt, um sich darauf vorzubereiten und was sein Top-Pferd „Hello Sanctos“ morgen im Parcours in Aufregung versetzen könnte, erzählt er im Interview.

 

Nachdem Sie sich schon am Donnerstag für den Großen Preis, den „CP ‚International‘, presented by Rolex“ qualifizieren konnten, haben Sie „Hello Sanctos“ nur noch für diese Prüfung gemeldet. Was haben Sie mit ihm an seinen freien Tagen gemacht?
Gestern habe ich nur ganz leicht mit ihm trainiert. Ich habe ihn zweimal geritten, damit er sich ein bisschen die Beine vertreten kann, aber alles ganz ruhig und relaxed. Heute Morgen habe ich ihn auch schon ein wenig bewegt und heute Nachmittag werden wir wahrscheinlich etwas mehr machen, je nachdem wie er sich anfühlt. Morgen früh reite ich ihn dann noch ein letztes Mal vor dem Grand Prix.

Und was werden Sie heute Abend machen?
Ich bin zum traditionellen Dinner hier in Spruce Meadows eingeladen, darauf freue ich mich schon sehr. Aber ich werde natürlich früh zurück ins Hotel fahren, immerhin habe ich morgen einen Job zu erledigen.

Der auch alles andere als einfach wird, weil sich eine Vielzahl großartiger Reiter für den Grand Prix qualifiziert hat. Wer, glauben Sie, werden morgen Ihre größten Konkurrenten auf den Sieg sein?

Es haben sich sehr viele Reiter hier in Topform gezeigt. Beezie Madden zum Beispiel hat bisher ein großartiges Turnier gesprungen, Kent Farrington ebenso. Aber auch Kevin Staut und Eric Lamaze haben hier auf dem ‚Masters‘ bisher tolle Leistungen gezeigt. Es wird auf jeden Fall ein harter Kampf um den Sieg!

Und „Hello Sanctos“ wird mit Ihnen kämpfen, so wie er sich in den vergangenen Tagen hier präsentiert hat …
Ja, er sprang wirklich sehr, sehr gut am Mittwoch und am Donnerstag. Er fühlt sich richtig wohl im „International Ring“. Das Einzige, was ihn schon mal ablenken könnte, sind die außergewöhnlichen Hindernisse hier in Spruce Meadows. „Sanctos“ ist da manchmal ein bisschen schreckhaft. Also mal sehen, was die Parcoursdesigner uns morgen präsentieren.

Haben Sie denn eine Strategie, wie Sie die Prüfung reiten wollen? Es gibt ja zwei Umläufe und dann eventuell noch ein Stechen.
Natürlich überlege ich mir beim Parcoursablaufen, wie ich reiten möchte. Aber letztendlich müssen wir jede Runde nehmen, wie sie kommt. Wir müssen uns einfach konzentrieren und einen Schritt nach dem anderen machen. Es wird sehr, sehr schwierig werden, das Major zu gewinnen, aber wir werden absolut unser Bestes geben!

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