Rolex Grand Slam of Show Jumping

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Interview mit Majorsieger Grégory Wathelet

„Vor einem Majorsieg hat jeder Respekt!“

The picture enclosed shows Gregory Wathelet and The picture enclosed shows Gregory Wathelet and "Corée", winners of the "Rolex Grand Prix" at CHIO Aachen 2017.

Es ist wieder an der Zeit! Der Rolex Grand Slam of Showjumping heißt die besten Reiter der Welt zum zweiten Major des Jahres im kanadischen Calgary willkommen: Beim Spruce Meadows ‚Masters‘ vom 6. bis 10. September wird der Belgier Grégory Wathelet besonders im Fokus stehen, denn als aktueller Anwärter auf den Grand-Slam-Titel reitet er um den zweiten Majorsieg in Folge. Was er sich für die kommenden Etappen des Rolex Grand Slam vorgenommen hat, welche Herausforderungen in Spruce Meadows auf Pferde und Reiter zukommen und warum der 10. September gleich in doppelter Hinsicht sein großer Tag werden soll, hat der 36-Jährige im Interview verraten. 

 

Ihr Triumph im „Rolex Grand Prix“ beim CHIO Aachen 2017 war Ihr erster Majorsieg. Ein besonderer Meilenstein Ihrer Karriere?

Gregory Wathelet: Definitiv. Es ist der Traum eines jeden Reiters, seinen Namen auf der Siegertafel in Aachen verewigt zu sehen, und für mich ist es etwas ganz Besonderes, dass ich nun auch darauf stehe. Ein Majorsieg ist anders als andere Grand-Prix-Siege. Etwas, vor dem jeder Respekt hat, zu dem jeder gratuliert. Mein Team und meine Pferdebesitzer nach meinem Sieg in Aachen so glücklich zu sehen, war das allerschönste Gefühl der Welt für mich. 


Mit diesem Sieg hat nun der Rolex Grand Slam of Show Jumping für Sie begonnen.

Wathelet: Diese Herausforderung nehme ich sehr gerne an! Als der Rolex Grand Slam of Show Jumping ins Leben gerufen wurde, war das eine große Sache für uns Reiter, immerhin haben sich die besten Turniere der Welt zusammengetan. Jeder versucht, bei den Majors noch ein bisschen mehr zu leisten, noch ein bisschen stärker zu sein. Ich habe nun die Chance, mich im Grand Slam besonders zu beweisen und freue mich schon sehr auf die kommenden Etappen.


Was ist das Besondere am Spruce Meadows ‚Masters‘?

Wathelet: Es ist ein ganz spezielles Turnier an einem Ort, an den wir Reiter eigentlich gar nicht mehr gewöhnt sind: Die Atmosphäre ist einzigartig, voll von Geschichte und Tradition, so wie es zum Beispiel auch in Aachen der Fall ist. Aber trotzdem unterscheidet sich Spruce Meadows von allen anderen Grand Slam Majors: Die Sprünge sind massiver gebaut, die Linienführung und die Verteilung der Hindernisse im Parcours sind ganz speziell. Alles wirkt größer und mächtiger, auch für die Pferde. Man muss also einen vierbeinigen Partner haben, der sich von diesen Dimensionen nicht einschüchtern lässt. Deswegen vertraue ich auf „Eldorado“. Er hat schon im vergangenen Jahr seine Qualität in Calgary bewiesen und inzwischen sind noch einige sehr, sehr gute Resultate auf anderen Turnieren dazugekommen. Er ist ein Pferd, das über alles und überall springen kann.
 


Am 10. September ist Grand-Prix-Tag in Calgary – und Ihr Geburtstag! Was haben Sie sich denn gewünscht?

Wathelet: Den Sieg natürlich! (lacht) Nein, im Ernst, es ist zufälligerweise so, dass beide Tage aufeinander fallen, aber ich versuche, nicht zu viel darüber nachzudenken. Ich will an diesem Tag einfach so gut wie möglich im Parcours sein und dann schauen, wie es weitergeht. Die Prüfung wird schwer genug sein, die Konkurrenz stark. Um ehrlich zu sein, ist meine Chance, den Großen Preis beim Spruce Meadows ‚Masters‘ zu gewinnen, genauso groß oder klein wie für jeden anderen Reiter auch, der dort an den Start geht. Jeder will gewinnen, jeder hat sein bestes Pferd unterm Sattel. Aber ich werde meine Chance nutzen, ich will später nichts bereuen! Ich werde mit top-vorbereiteten Pferden nach Calgary kommen und dafür kämpfen, dass der 10. September mein ganz großer Tag wird!

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