Rolex Grand Slam of Show Jumping

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Mittendrin im Rolex Grand Slam: Donnerstag 22. Juni

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CHIO AACHEN 2023

EIN BLICK AUF DIE REITER

 

Auch in diesem Jahr können wir uns erneut auf den CHIO Aachen freuen, der vom 23. Juni bis zum 2. Juli stattfindet, und mit ihm das zweite Major des Rolex Grand Slam of Show Jumping 2023. Nachdem 2013 dort das allererste Major ausgerichtet wurde, feiert der CHIO Aachen dieses Jahr das 10-jährige Jubiläum des Rolex Grand Slam of Show Jumping, der höchstdotierten Serie im Springsport. Den Höhepunkt des 10-tägigen Turniers bildet der Rolex Grand Prix, bei dem einige der weltbesten Pferd-Reiter-Paare aus 16 verschiedenen Nationen, darunter sieben Rolex-Testimonials, in dem meisterhaft gestalteten Parcours von Frank Rothenberger gegeneinander antreten.

 

Rolex Grand Slam of Show Jumping – Ein Blick auf die Reiter

 

Die Augen werden vor allem auf einen Reiter gerichtet sein: den Amerikaner McLain Ward, der versuchen wird, als zweiter Reiter in der Geschichte den Rolex Grand Slam of Show Jumping für sich zu entscheiden. Als Nummer 3 der Weltrangliste hat er auf der 17-jährigen Stute HH Azur bereits die Majors beim CHI Genf und bei den The Dutch Masters gewonnen und liebäugelt nun damit, seinen Namen in die Geschichtsbücher zu schreiben. Ward war bereits in der Vergangenheit auf dem Turnier in Aachen erfolgreich: Im vergangenen Jahr holte er sich den Sieg sowohl im Turkish Airlines-Preis von Europa als auch im RWE-Preis von Nordrhein-Westfalen und wurde Fünfter im Rolex Grand Prix. Als starker Konkurrent, der weiß, wie man im einzigartigen Hauptstadion gewinnt, wird er einer sein, den man im Blick behalten muss. Ward wird gemeinsam mit vier Landsleuten die lange Reise über den Atlantik zu dem berühmten Austragungsort antreten, darunter auch seine Kollegin aus dem Olympia-Team von Tokio 2020, Laura Kraut.

 

Im Teilnehmerfeld wird er sich jedoch gegen die Besten der Welt durchsetzen müssen, wie zum Beispiel den Vorjahressieger Gerrit Nieberg. Der Deutsche, der vor kurzem den CSI5* Grand Prix in Hamburg gewonnen hat, wird versuchen, seine Form beizubehalten, um als erster Reiter diese prestigeträchtige Prüfung zum zweiten Mal in Folge zu gewinnen. Insgesamt 18 deutsche Reiter werden beim diesjährigen Weltfest des Pferdesports im Springen antreten, darunter mit Daniel Deußer und Marcus Ehning auch zwei ehemalige Sieger dieser namhaften Prüfung.

 

Mit Blick auf das diesjährige Turnier sagte Nieberg: „Ich kann es kaum erwarten, wieder beim CHIO Aachen dabei zu sein und zu versuchen, meinen Titel zu verteidigen. Den Rolex Grand Prix vor meinem Heimpublikum zu gewinnen, war für mich ein Traum, der in Erfüllung gegangen ist, und ein Erlebnis, das ich nie vergessen werde."

 

Der Schweizer Martin Fuchs, zweifacher Major-Sieger beim CHI Genf, kommt nach seinem beeindruckenden Sieg beim Rolex Grand Prix bei der CHI Royal Windsor Horse Show mit Conner Jei zum CHIO Aachen, wo er zum ersten Mal den Rolex Grand Prix für sich entscheiden möchte. Sein Landsmann Steve Guerdat ist ebenfalls einer der starken Teilnehmer, der diesen begehrten Titel noch nie gewonnen hat. Guerdat, der für seine reiterlichen Fähigkeiten bekannt ist, wird vier Pferde mit nach Aachen bringen, darunter Dynamix de Belheme und Venard de Cerisy, das Pferd, mit dem er 2021 den CP ‘International’, presented by Rolex gewann.

 

Auch der Belgier Nicola Philippaerts ist in glänzender Form wieder beim CHIO Aachen mit dabei, nachdem er Anfang des Monats den Rolex Grand Prix beim CSIO Jumping International de la Baule mit der brillanten Stute Katanga V/h Dingeshof gewonnen hat, mit der er auch beim CHIO Aachen antreten wird. Philippaerts wird von seinem Zwillingsbruder Olivier begleitet, der nach seinem Sieg beim CSI5* in Stockholm vergangene Woche mit H&M Miro ebenfalls voller Zuversicht an den Start gehen wird. Die beiden werden von ihren belgischen Teamkollegen Gregory Wathelet, Wilm Vermeir und Vereecke Koen begleitet.

 

Der Brite Scott Brash hofft auf dem Weg zum Sieg des Rolex Grand Slam of Show Jumping, seinen zweiten Platz beim Rolex Grand Prix aus dem letzten Jahr zu verbessern und seinen Titel aus dem Jahr 2015 zurückzuerobern. Sein Teamkollege, der Einzel-Olympiasieger Ben Maher, wird nach seiner Verletzung im Februar bei seinem ersten Major in diesem Jahr an den Start gehen. Er wird seinen FEI World Championship™ Partner Faltic HB mitbringen, sowie zwei weniger erfahrene Pferde, Dallas Vegas Batilly und Enjeu de Grisien. Harry Charles, der jüngste unter den Rolex-Testimonials, bringt den erfahrenen Hengst Balou du Reventon mit und ist ein weiterer Kandidat, der am letzten Tag des Weltfests des Pferdesports mit einem guten Ergebnis nach Hause fahren könnte.

 

Zu den weiteren beachtenswerten Teilnehmern gehören die Springreiterlegende Rodrigo Pessoa, der mit einer neuen Reihe von Pferden an die Spitze des Sports zurückgekehrt ist, der irische Weltranglistenzwölfte Shane Sweetnam und der stets ehrgeizige Franzose Simon Delestre, die derzeitige Nummer 7 der Weltrangliste.

Rolex Grand Slam / Ashley Neuhof Rolex Grand Slam / Ashley Neuhof

INTERVIEW MIT:

MCLAIN WARD

 

Herzlichen Glückwunsch! Sie sind der Anwärter auf den Rolex Grand Slam of Show Jumping. Wie fühlen Sie sich kurz vor dem CHIO Aachen? 

 

Ich fühle mich gut, aber ich bin immer verhalten optimistisch. Wir haben uns bemüht, dafür zu sorgen, dass die Pferde bestmöglich in Form sind. Wir lassen HH Azur wegen ihres Alters nur auf wenigen ausgewählten Turnieren starten, hauptsächlich bei den großen Wettkämpfen. Man muss an sein Programm glauben und darauf vertrauen, dass man alles richtig macht, vor allem, wenn man nicht regelmäßig antritt. Aber sie ist in einer guten Verfassung. Wir konzentrieren uns sehr auf den CHIO Aachen – wir betrachten Aachen als Meisterschaft. Für uns ist es die größte und prestigeträchtigste Veranstaltung der Welt. Ich versuche, am Boden zu bleiben und mich nicht von anderen Möglichkeiten verlocken zu lassen – ich glaube, davon kann man sich leicht ablenken lassen.

 

Was war es für ein Gefühl, beim The Dutch Masters zu gewinnen?

 

Ein unglaubliches Gefühl. Das war eine Prüfung, in die ich nicht so optimistisch gestartet bin, weil schon so viele Reiter fehlerfrei durchgekommen waren. The Dutch Masters findet in einer kleinen Halle statt und mein Pferd hat eine so große Sprungweite, dass ich dachte, es könnte schwierig werden, schnell genug zu sein. Ich hatte geplant, alles nur Mögliche zu versuchen, um zu gewinnen, aber ich hatte nicht wirklich mit einem Sieg gerechnet. Als es dann doch dazu kam, war das unglaublich aufregend und befriedigend. Damit war ich neben Scott Brash der einzige, der je zwei Majors hintereinander gewonnen hat. Das ist eine enorme Leistung, auf die ich sehr stolz bin. 

 

Wie haben Sie sich vorbereitet und mit welchem Pferd wollen Sie beim Rolex Grand Prix antreten?

 

Ich habe das Glück, eine ganze Reihe von großartigen Pferden zu haben und auch ein paar sehr vielversprechende Nachwuchspferde. Ich bringe Callas, Contagious und HH Azur mit nach Aachen. Die drei haben im Frühjahr und Frühsommer bisher sehr gute Leistungen erbracht. HH Azur ist nur bei einem kleinen nationalen Turnier gestartet. Wir wollten nur sehen, ob sie fit ist, und sie wieder mit der Wettkampfatmosphäre vertraut machen. Was ihre Vorbereitung angeht, haben wir dasselbe getan wie für alle Majors – sie fit gehalten und auf das Turnier hingearbeitet.

 

Der CHIO Aachen ist eins der größten Turniere im Reitsport. Wie fühlt es sich an, dort zu starten? 

 

Für mich ist es das allergrößte Turnier. Ich finde, es ist das Mekka unseres Sports und die Veranstaltung, bei der ein Sieg den größten Stellenwert für die Reiter hat. Bisher ist mir der Rolex Grand Prix verwehrt geblieben, aber ich war schon einige Male ganz nah dran. Es ist der eine Grand Prix auf der ganzen Welt, den ich unbedingt gewinnen will, und die Tatsache, dass er Teil des Rolex Grand Slam of Show Jumping ist, macht es noch viel spannender. Aachen ist einfach unvergleichbar; die Atmosphäre, die Zuschauer, die Arenen, die Geschichte, das Niveau des Sports – da kann nichts anderes mithalten. Ich glaube, dort läuft jeder zur Bestform auf – es ist ein ganz besonderer Ort.

 

Die letzten beiden Majors waren Hallenturniere. Ändern Sie Ihre Taktik für das Hauptstadion beim CHIO Aachen?

 

Bei Außenturnieren muss man ein größeres Augenmerk auf die Fitness legen, weil der Parcours länger ist und man länger galoppieren muss. Auf dem Papier passt eine große Arena gut zu HH Azur, weil sie so raumgreifend galoppiert, aber sie hat sich auch bei Hallenturnieren außergewöhnlich gut geschlagen. Es zeigt wirklich, wie großartig sie ist, dass sie unter so unterschiedlichen Bedingungen so erfolgreich ist.

 

Sie hat auch in Aachen schon großartige Leistungen erbracht. Ich glaube, sie war schon zwei- oder dreimal im Stechen um den Rolex Grand Prix und hat außerdem schon mindestens zwei- oder dreimal jeweils zwei fehlerfreie Umläufe im Nationenpreis absolviert. Ich muss sicherstellen, dass ich konzentriert bleibe und einen kühlen Kopf bewahre, damit wir unser bestmögliches Ergebnis abliefern können.

 

Welche Eigenschaften müssen Pferd und Reiter Ihrer Meinung nach besitzen, um ein Major gewinnen zu können?

 

Man braucht ein Pferd mit dem nötigen Talent und den nötigen körperlichen Voraussetzungen, um diese Parcours springen zu können, aber es muss auch intelligent genug sein zu verstehen, was von ihm verlangt wird. Es erfordert jahrelanges Training und jahrelangen Feinschliff dieser Fähigkeiten, damit alles zum richtigen Zeitpunkt zusammenfindet. Es gibt nur vier Majors pro Jahr und darum in der Regel auch nur drei oder vier Gewinner. Also gibt es nicht sehr viele Pferd-und-Reiter-Kombinationen, denen diese Leistung bislang gelungen ist. 

 

Was würde der Sieg des Rolex Grand Slam of Show Jumping beim CHIO Aachen Ihnen und Ihrem Team bedeuten?

 

Ehrlich gesagt, glaube ich nicht, dass man das in Worte fassen kann. Mich verbindet eine lange Geschichte mit Aachen, gute wie auch schlechte Erinnerungen. Seit ich klein war, habe ich davon geträumt, diesen Wettbewerb zu gewinnen. Ich habe es immer mit dem einen Mädchen verglichen, mit dem man einfach noch nie ein Date bekommen konnte. Es wird das letzte Mal für HH Azur in Aachen sein. Dort den Rolex Grand Prix zu gewinnen und damit gleichzeitig auch den Rolex Grand Slam of Show Jumping – das wäre wirklich ganz unbeschreiblich für mich. 

 

Der Rolex Grand Slam of Show Jumping feiert sein zehnjähriges Bestehen. Wie stark hat er diesen Sport beeinflusst? 

 

Ich glaube, der größte Einfluss besteht darin, dass er das Niveau des Sports über das aller anderen Wettbewerbe auf der ganzen Welt angehoben hat. Das ist so wichtig und genau das haben wir in diesem Sport gebraucht. Es ist nötig, dass sich die Majors des Rolex Grand Slam von den anderen 5-Sterne-Turnieren abheben, weil es die Reiter anspornt, über sich hinauszuwachsen und eine ganz neue Ebene zu erreichen. Ich glaube, die Reiter haben erkannt, dass das die besten Veranstaltungen der Welt sind, und arbeiten jetzt darauf hin – so wie die US Open oder die Masters in Augusta oder die French Open, sind das die begehrtesten Wettkämpfe unseres Sports.

  

Der Reitsportkalender ist sehr voll! Wie entscheiden Sie, an welchen Veranstaltungen Sie teilnehmen und mit welchen Pferden Sie dort starten? 

 

Es ist wirklich ein straffes Programm. Wie in den meisten Sportarten findet jede Woche ein Wettkampf statt, an dem man teilnehmen könnte, wenn man wollte. Ich habe zu meinem großen Glück ein tolles Team sowie fantastische Unterstützer und Besitzer. Deshalb habe ich ein starkes Kontingent an Pferden aller Alters- und Leistungsstufen. Mein Team sorgt dafür, dass alles wie ein Uhrwerk funktioniert, und stellt sicher, dass die Pferde gesund und fit sind. Ehrlich gesagt, starte ich nicht übermäßig oft. Wenn man sich die FEI-Weltrangliste ansieht, zeigt sich, dass ich normalerweise weniger Wettkämpfe bestreite als die meisten meiner Kollegen. Ich verbringe ganz gern Zeit zu Hause, um mich auf ein Turnier vorzubereiten. 

 

Wir setzen uns einen Zeitplan von sechs bis zwölf Monaten, wenn wir zum Beispiel auf die Olympischen Spiele oder einen wichtigen Grand Prix hinarbeiten. Und von diesem Datum aus arbeiten wir rückwärts. Der langfristigere Plan ist etwas lockerer und der kurzfristigere etwas straffer. Ich trete gern in Europa an, um mich mit den Besten des Sports zu messen. Das Niveau in den USA ist in den letzten Jahren auch um einiges gestiegen und wir haben hier jetzt auch viele tolle Veranstaltungen.

 

Beim Tennis hat Novak Djokovic das Spiel beherrscht und inzwischen 23 Grand Slams gewonnen. Glauben Sie, dass es eine solche Überlegenheit je im Springreiten geben wird?

 

In gewisser Hinsicht schon. Es gibt eine Gruppe von Reitern, die sich schon über einen langen Zeitraum immer weit oben in der FEI-Weltrangliste halten. Der wichtigste Faktor, der unseren Sport von anderen unterschiedet, ist das Pferd. Während ein menschlicher Athlet über einen gewissen Zeitraum in Bestform sein kann, kann sich das Pferd verletzen oder sich mal nicht wohlfühlen. Genau das ist diese Variable, das Mensch-Pferd-Team, die unseren Sport so anders macht.

 

Ich glaube nicht, dass sich ein Reiter jemals ein Jahrzehnt lang an der Spitze der FEI-Weltrangliste halten kann. Aber Henrik [von Eckermann] ist jetzt zum Beispiel schon seit fast 12 Monaten die Nummer 1 der Weltrangliste, eine Zeit, in der er mit dem wohl besten Pferd [King Edward] unterwegs ist. Und er ist ein genialer Reiter. Wenn dieses Pferd in den Ruhestand geht, wird sich Henrik wahrscheinlich weiter in den oberen Rängen halten, aber den Sport vermutlich nicht mehr auf die Weise dominieren, wie er es im Augenblick tut.

 

Wenn man sich die Geschichte des Sports ansieht, ob nun Baloubet du Rouet, Milton, Shutterfly oder Hello Sanctos, waren all diese Pferde und ihre Reiter ein kleines bisschen besser als die anderen und haben deswegen den Sport so beherrscht. Ich finde es schwer vorstellbar, dass ein einzelner Reiter mehr als ein paar Jahre an der Spitze bleibt – zwei oder drei Jahre bestenfalls. Ich glaube jedoch, wenn man sich die letzten zehn oder auch 15 Jahre ansieht, stößt man auf dieselben Namen, die sich beständig weit oben auf der Rangliste gehalten haben.

CHIO Aachen CHIO Aachen

DIE HIGHLIGHTS DES CHIO AACHEN

 

Vom 23. Juni bis zum 2. Juli heißt der CHIO Aachen wieder einmal die besten Pferd-Reiter-Paare der Welt auf dem traditionsreichen Turniergelände der Aachener Soers willkommen. Der oft als „Wimbledon des Reitsports“ titulierte CHIO Aachen ist eine ausgesprochen geschichts- und prestigeträchtige Veranstaltung von Weltruhm. Im Verlauf des Events bietet das Weltfest des Pferdesports fünf Reitsportdisziplinen und begrüßt über 350.000 Zuschauer, die allesamt schon darauf brennen, die einzigartige und elektrisierende Atmosphäre des CHIO Aachen zu erleben. Außerdem bildet der CHIO Aachen den Auftakt zu den Feierlichkeiten des 10-jährigen Jubiläums des Rolex Grand Slam of Show Jumping, der ultimativen Herausforderung des Reitsports.

 

Eröffnet wird Veranstaltung mit royalem Glanz, da anlässig der diesjährigen Partnerschaft der Veranstaltung mit Großbritannien Her Royal Highness The Princess Royal, Prinzessin Anne der legendären Eröffnungsfeier am Dienstag, dem 27. Juni, beiwohnen wird. HRH Prinzessin Anne verbindet schöne Erinnerungen mit dem Turniergelände in der Aachener Soers, auf dort im Jahr 2006 ihre Tochter Zara Tindall die Goldmedaille in der Einzelwertung bei den FEI World Equestrian GamesTM gewonnen hat. Das Thema des Abends lautet „All You Need is Love“, angelehnt an den legendären Beatles-Song. Mit dabei sind unter anderem die Household Cavalry mit ihrem legendären Musical Ride sowie die Grand National Shetlandponys“.

 

Das 5-Sterne-Springreiten beginnt am Mittwoch, dem 28. Juni, mit dem Turkish Airlines-Preis von Europa. Das Turnier, das bei Flutlicht im Hauptstadion stattfindet, bietet den Reitern die erste Gelegenheit, sich für die Hauptprüfung der Veranstaltung, den Rolex Grand Prix, zu qualifizieren. Am Donnerstagabend findet der Mercedes-Benz Nationenpreis statt, ein Mannschaftsspringen mit zwei Umläufen. Im Hinblick auf die später in diesem Sommer stattfindende FEI-Europameisterschaft werden die Reiter alles daransetzen, die Equipechefs zu beeindrucken. Der Höhepunkt der Veranstaltung, der Rolex Grand Prix, findet am Sonntagnachmittag vor 40.000 fachkundigen und leidenschaftlichen Fans statt. Ganz wie das Masters Tournament im Golf, ist dies der Wettbewerb, den alle Reiter unbedingt gewinnen wollen. Dieses Jahr könnte erneut Geschichte geschrieben werden, denn der US-Amerikaner McLain Ward könnte nach seinen vorherigen Siegen beim CHI Genf 2022 und dem The Dutch Masters im Frühjahr diesen Jahres der zweite Reiter werden, der jemals den Rolex Grand Slam of Show Jumping gewonnen hat. 

 

Das Dressurreiten wird im Deutsche Bank Stadion für Aufmerksamkeit sorgen. Das Highlight für die Zuschauer wird der Deutsche Bank Preis sein, bei dem in einer Grand Prix Kür Harmonie und Präzision zwischen Pferd und Reiter präsentiert werden. Dressurfans werden erfreut sein zu erfahren, dass die FEI-Weltmeisterin im Einzel, Charlotte Fry, im Rahmen des Konzerts „Pferd & Sinfonie“ am 23. und 24. Juni auftreten wird. Für die musikalische Untermalung sorgt das Sinfonieorchester Aachen unter anderem mit einer Reihe britischer Klassiker.

 

Am letzten Freitag und Samstag der Veranstaltung heißt der SAP-Cup die weltbesten Vielseitigkeitsreiter willkommen. Die drei Disziplinen, die oft als das Reitsportäquivalent des Triathlons bezeichnet werden, stellen den Mut, die Athletik und die Genauigkeit der Pferde auf die Probe. Vielseitigkeitslegende und vielfacher Medaillengewinner SAP Hal Bob OLD, das Pferd von Ingrid Klimke, wird sich am Samstag, dem 1. Juli, vor seinem Heimpublikum in den Ruhestand verabschieden.

 

Abseits der sportlichen Action erwartet Karteninhaber das großzügige CHIO Aachen-Village sowie eine Vielzahl von Imbiss- und Getränkeständen.

Es ist an der Zeit.

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