Rolex Grand Slam of Show Jumping

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Mittendrin im Rolex Grand Slam : Mittendrin im Rolex Grand Slam : Donnerstag 30. November

DIE HIGHLIGHTS DES CHI GENF

(Photo: © CHI Genève) (Photo: © CHI Genève)

Der Rolex Grand Slam of Show Jumping kehrt zum letzten Major des Kalenderjahres, dem CHI Genf, in die malerische Stadt Genf zurück. Von Mittwoch, dem 6., bis Sonntag, dem 10. Dezember, bietet die Veranstaltung über 40.000 Zuschauern fünf Tage lang Sport und Entertainment von Weltklasse.

 

Die sportliche Action beginnt am Mittwochmorgen, dem 6. Dezember, mit den nationalen Springprüfungen. Diese erst letztes Jahr eingeführten Prüfungen bieten Amateurreitern die Chance, in einer der prestigeträchtigsten Springreitarenen der Welt anzutreten. Darüber hinaus können sich die Teilnehmer in diesen Prüfungen für den Credit Suisse Coupe de Jockey Club qualifizieren, der am Sonntag, dem 9. Dezember, vor vollem Haus ausgetragen wird.

 

Die internationalen 5*-Prüfungen beginnen am Donnerstag und das Highlight ist die Trophée de Genève. Hier bekommen die Reiter ihre erste Chance, einen der 40 verfügbaren Startplätze für den prestigeträchtigen Rolex Grand Prix zu ergattern. Am Donnerstag findet auch der erste von drei U25-Wettkämpfen statt. Der CHI Genf hat schon immer großen Wert darauf gelegt, jungen Reitern die Gelegenheit zu verschaffen, in der großartigen Atmosphäre dieser Arena anzutreten – einer Atmosphäre, wie sie nur bei wenigen Turnieren dieses Sports herrscht –, und in dieser Prüfung geht die nächste Generation von Spitzenspringreitern an den Start.

 

Am Freitag finden mehrere herausragende Prüfungen wie der Prix des Communes Genevoises über 1,55 Meter statt, die letzte Chance für die Pferd-und-Reiterpaare, sich für die Spitzenprüfung der Veranstaltung, den Rolex Grand Prix zu qualifizieren. Der Indoor Cross-Country, präsentiert von Tribune de Genève, findet ebenfalls am Freitag statt. Dazu kommen einige der besten Vielseitigkeitsreiter der Welt in der elektrisierenden Atmosphäre des Palexpo zusammen. Am Freitagabend steht die 22. Ausgabe des Rolex IJRC Top 10 Finales, das oft mit dem Nitto ATP Finale im Tennis verglichen wird, auf dem Programm. Bei diesem innovativen und weltbekannten Turnier kämpft die aktuelle Top 10 der Weltrangliste über zwei Runden um den Titel.

 

Dieses Jahr feiert der Rolex Grand Slam of Show Jumping sein zehnjähriges Bestehen – und im Rahmen der diesjährigen Feierlichkeiten veranstaltet der CHI Genf am Samstag, dem 9. Dezember, eine ganz besondere Zeremonie für Rolex-Markenbotschafter Steve Guerdat. Der jüngst zum FEI-Europameister im Einzel gekrönte Spitzenreiter hat an allen Majors des Rolex Grand Slam of Show Jumping teilgenommen, seit die Initiative 2013 beim CHIO Aachen ins Leben gerufen wurde. Diese beeindruckende Leistung bedeutet, dass der Schweizer in 34 Majors angetreten ist – und dabei nicht nur seine beständigen Spitzenleistungen in diesem Sport demonstriert hat, sondern auch seine Fähigkeit, wiederholt Pferde bis auf dieses Niveau zu bringen. Die Zeremonie soll all das würdigen, was Guerdat für sich und sein Land erreicht hat. Das Schweizer Publikum in der voll besetzten Hauptarena wird diesen Augenblick unvergesslich für den Reiter machen.

 

Der Sonntag bietet ein wahres Spektakel des Spitzenreitsports, wenn der Rolex Grand Prix, das letzte Rolex-Major des Jahres 2023, ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückt. Wieder einmal wird Gérard Lachat den Parcours für 40 der besten Pferd-und-Reiterpaare der Welt entwerfen. Alle Augen werden auf den Schweizer Reiter Martin Fuchs gerichtet sein, der nicht nur der aktuelle Anwärter auf den Rolex Grand Slam of Show Jumping ist, sondern auch als einziger Reiter jemals zwei aufeinanderfolgende Ausgaben des Rolex Grand Prix beim CHI Genf gewonnen hat (2019 & 2021). Wird Fuchs das Jahr mit einem weiteren Rekord abschließen und zum einzigen Gewinner von drei Rolex Grand Prix am selben Austragungsort werden oder wird sich ein anderer Reiter auf die Jagd nach dem Rolex Grand Slam of Show Jumping machen?

 

EIN BLICK AUF DIE REITER

(Photo : Rolex Grand Slam / Ashley Neuhof) (Photo : Rolex Grand Slam / Ashley Neuhof)

Der Rolex Grand Slam of Show Jumping kehrt vom 6. bis zum 10. Dezember mit einem actionreichen Programm aus Sport und Unterhaltung zum CHI Genf zurück. Die Veranstaltung wartet mit einer beeindruckenden Liste von Spitzenreitern auf, die fünf Tage lang fesselnde Action bieten werden, unter anderem bei der 22. Ausgabe des Rolex IJRC Top 10 Finales am Freitagabend und der Spitzenprüfung des Events, dem Rolex Grand Prix am Sonntagnachmittag.

 

Im imposanten Genfer Palexpo, der oft als beste Hallenarena des Springreitsports bezeichnet wird, wird es die Weltelite der Pferd- und Reiterpaare mit einigen der schwierigsten Parcours des Jahres aufnehmen. Die diesjährige Veranstaltung präsentiert ein bemerkenswertes Starterfeld, darunter 16 Reiter aus den Top 20 sowie 9 Rolex-Markenbotschafter.

 

Rolex Grand Slam of Show Jumping – Ein Blick auf die Reiter

Martin Fuchs wurde zum Anwärter auf den Rolex Grand Slam of Show Jumping, nachdem er mit seinem imposanten Schimmelwallach Leone Jei im September den prestigeträchtigen CPKC ‚International‘ Grand Prix, presented by Rolex, beim CSIO Spruce Meadows `Masters‘ Turnier gewonnen hat. Der Schweizer Reiter wird bestimmt voller Zuversicht zum CHI Genf kommen – Fuchs ist der erste Reiter überhaupt, der zwei aufeinanderfolgende Ausgaben des Rolex Grand Prix beim CHI Genf gewonnen hat (2019 und 2021),vergangenes Jahr wurde er nur haarscharf von dem Amerikaner McLain Ward geschlagen. Mitder Unterstützung seines Heimpublikums wird Fuchs es seiner Konkurrenz auch in diesem Jahr ganz sicher nicht leicht machen.

 

Fuchs’ Schweizer Teamkollege, Steve Guerdat, gehört ebenfalls zu den Favoriten für diesen historischen Preis. Diesen Sommer fügte Guerdat mit seiner enorm talentierten 10-jährigen Stute Dynamix de Belheme bei den FEI Europameisterschaften eine Goldmedaille im Einzel zu seinen vorherigen beiden Goldmedaillen aus der Teamwertung hinzu. Der Schweizer, der oft als absoluter Spitzenreiter bezeichnet wird, hat bereits drei Majors des Rolex Grand Slam of Show Jumping gewonnen, zwei davon im Palexpo. Neben Guerdat und Fuchs treten noch 15 weitere Schweizer an, darunter der talentierte Nachwuchsreiter Edouard Schmitz, der alles daransetzen wird, sich seinen ersten Major-Sieg zu holen.

 

Ein weiterer ehemaliger Gewinner dieser gefeierten Prüfung ist Rolex-Markenbotschafter Kent Farrington. Nach seinen unglaublichen Erfolgen auf Gazelle, darunter die Rolex Grand Prix-Siege beim CHI Genf 2017 und beim CHIO Aachen 2019, hat Farrington sein Kontingent an Pferden in den letzten Jahren neu aufgebaut. Der Amerikaner hat in Landon, mit dem er kürzlich bei den Panamerikanischen Spielen die Goldmedaille in der Teamwertung und die Silbermedaille im Einzel geholt hat, vielleicht seinen nächsten Rolex Grand Slam of Show Jumping Major-Sieger gefunden. Seine Landsmännin und Rolex-Markenbotschafterin Jessica Springsteen tritt ebenfalls an. Springsteen blickt auf ein beeindruckendes Jahr mit zahlreichen bemerkenswerten Ergebnissen zurück, darunter ein 5*-Grand-Prix-Sieg in London im Sommer.

 

Der Weltranglistenzweite Ben Maher hat so gut wie jedes Turnier gewonnen, bei dem er angetreten ist, darunter Gold im Einzel bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio und das Rolex IJRC Top10 Finale. Einen Sieg in einem Major des Rolex Grand Slam of Show Jumping konnte er jedoch noch nicht verbuchen. Der britische Reiter hat sich nach einer Verletzung zu Beginn der Saison mit einer Reihe beeindruckender Ergebnisse zurückgemeldet, wie dem Sieg des Rolex Grand Prix, presented by Audi, beim Brussels Stephex Masters und bei der Qualifikationsprüfung des FEI World Cup™ in Verona.

 

Neben Maher gehen zwei weitere bemerkenswerte britische Athleten an den Start, die Rolex-Markenbotschafter Scott Brash und Harry Charles. Brash ist aktuell noch immer der einzige Reiter, der jemals den Rolex Grand Slam of Show Jumping – die ultimative Herausforderung und den begehrtesten aller Preise – gewonnen hat. Charles hingegen kommt in der Hoffnung auf seinen allerersten Sieg in einem Major nach Genf. Der Weltranglistenerste der U25 wird nach einem sehr erfolgreichen Herbst und seinem Sieg beim German Masters im November voller Zuversicht antreten.

 

Der amtierende FEI-Weltmeister Henrik von Eckermann hält sich jetzt schon seit 15 Monaten an der Spitze der Weltrangliste. Der schwedische Reiter besitzt ein außerordentliches Kontingent an Pferden und wird mit Sicherheit zu den Favoriten zählen, wenn er in die imposante Hauptarena des Palexpo einreitet. Nach seinem Sieg im Rolex IJRC Top 10 Finale vergangenes Jahr wird Eckermann alles daransetzen, seinen beeindruckenden Ergebnissen auch noch den Silberpokal hinzuzufügen.

 

Frankreich ist mit einer Reihe von Reitern vertreten, die gute Chancen auf Spitzenplatzierungen haben, wie Julien Epaillard. Der Franzose blickt auf ein spektakuläres Jahr 2022 mit über 75 internationalen Siegen zurück und knüpfte auch 2023 an diese Form an. So gewann er dieses Jahr Bronze im Einzel bei der FEI-Europameisterschaft sowie Silber in der Teamwertung beim FEI Nations Cup™ Finale in Barcelona. Sein Teamkollege, Simon Delestre, ehemals die Nummer 1 der Weltrangliste, wird ebenfalls schwer zu schlagen sein. Er kam dieses Jahr beim Rolex Grand Prix beim The Dutch Masters seinem ersten Major-Titel zum Greifen nah, bevor er am letzten Hindernis leider einen Abwurf hinnehmen musste.

 

Auch Deutschland ist mit einem beeindruckenden Aufgebot vertreten, darunter der dreimalige Major-Gewinner Daniel Deusser, der Bronzemedaillengewinner im Einzel bei der FEI-Europameisterschaft, Philipp Weishaupt sowie der Gewinner des Rolex Grand Prix beim CHIO Aachen, Marcus Ehning.

 

Die Iren haben ebenfalls sehr gute Chancen, den prestigeträchtigen Titel mit nach Hause zu nehmen, wenn die 5 Reiter es mit dem Parcours von Gérard Lachat aufnehmen, darunter Bertram Allen, der zum Siegerteam beim BMO Nations Cup beim CSIO Spruce Meadows ‘Masters‘ gehörte und sich auf derselben Veranstaltung den dritten Platz beim CPKC ‚International‘ Grand Prix, presented by Rolex, sicherte.

 

INTERVIEW MIT TITELANWÄRTER MARTIN FUCHS

(Photo : Rolex Grand Slam / Ashley Neuhof) (Photo : Rolex Grand Slam / Ashley Neuhof)

Herzlichen Glückwunsch! Sie sind Anwärter auf den Rolex Grand Slam. Wie fühlen Sie sich kurz vor dem CHI Genf?

Ich fühle mich fantastisch. Wir hatten ein unglaubliches Jahr. Mit Leone Jei den CPKC ‚International‘ Grand Prix, presented by Rolex, beim CSIO Spruce Meadows ‘Masters‘ Turnier gewonnen zu haben, war definitiv ein Highlight. Ich bin schon unglaublich aufgeregt, als Anwärter auf den Rolex Grand Slam of Show Jumping zum Major in meinem Heimatland zu kommen – vor heimischen Publikum zu reiten und die ganze Unterstützung zu bekommen, ist einfach unbeschreiblich.

 

Wenn Sie an Ihren Sieg beim CPKC ‚International‘ Grand Prix, presented by Rolex, auf dem CSIO Spruce Meadows `Masters‘ zurückdenken – wie besonders war dieser Triumph für Sie?

Das war etwas ganz Besonderes! Mein Vater hat den zweiten Platz bei diesem Grand Prix belegt und immer von diesem Veranstaltungsort gesprochen. Er sagte, das wäre der Grand Prix, den man unbedingt gewinnen müsse, und als mir das mit Leone Jei gelungen ist, war das unbeschreiblich.

 

Sie hatten beim CHI Genf so große Erfolge – Ihre Siege 2019 und 2021 und Ihr zweiter Platz letztes Jahr. Welche Bedeutung hat dieser Veranstaltungsort für Sie und was hat es Ihnen Ihrer Meinung nach ermöglicht, dort solche Erfolge zu feiern?

Beim CHI Genf anzutreten, ist etwas ganz Besonderes! Ich finde, dieses Turnier ist eines der besten der Welt – die Bedingungen sowohl für die Pferde als auch für die Reiter sind unglaublich. Als Schweizer Reiter liebe ich es, dort anzutreten. Die Fans sind fantastisch und stehen voll und ganz hinter jedem heimischen Reiter. Mein Team spielt eine enorm große Rolle für mich. Es unterstützt mich und ist entscheidend für meinen Erfolg.

 

Wie haben Sie sich und Ihre Pferde auf den CHI Genf vorbereitet?

Ich bin ein paar Turniere mit ihnen geritten, aber in den letzten beiden Wochen vor dem CHI Genf haben sie Pause, damit ich mich ganz auf ihr Training daheim konzentrieren und sicherstellen kann, dass sie vor der Veranstaltung in Bestform sind.

 

Der CHI Genf ist Ihr Heimat-Major. Haben Sie das Gefühl, dort einen Heimvorteil zu genießen oder erhöht das eher den Druck?

Das Publikum beim CHI Genf unterstützt mich dermaßen – das ist einfach unvergleichlich. Es ist so schön, meine Familie und Freunde dort bei mir zu haben, die mir zusehen und mich unterstützen. Das motiviert mich wirklich sehr dazu, mein Bestes zu geben und sie stolz zu machen.

 

Sie hatten in den letzten Jahren so viel Erfolg mit Leone Jei. Erzählen Sie uns von ihm und was ihn so erfolgreich macht?

Er ist ein unglaubliches Pferd mit ungeheuer viel Talent. Er hat einige der größten Grand Prix der Welt und zahlreiche Championats-Medaillen gewonnen. Leone Jei ist ein großartiger Partner – er kann überall antreten, er springt in der Halle genauso gut wie draußen und kann sich auf jede Arena und jeden Wettkampf einstellen. Er hat einen so liebenswerten Charakter. Er brennt geradezu immer darauf, anzutreten und zu springen. Das liebe ich so an ihm.

 

Wie wichtig ist Ihr weiteres Team, z. B. Pfleger, Tierärzte usw. für Ihren Erfolg?

Mein weiteres Team spielt eine wesentliche Rolle bei meinem Erfolg – es geschieht so vieles hinter den Kulissen. Meine Eltern hatten einen grundlegenden Anteil daran, ein ganz besonderes Team um mich herum aufzubauen. So kann ich mich ganz auf mein Training und darauf konzentrieren, in der Arena mein Bestes zu geben. Ich brauche an nichts anderes zu denken als an mein Training und an die Prüfungen, weil sich mein Team um alles andere kümmert. Ich habe großartige Pfleger, die sich um unsere Pferde kümmern, und ohne meine Pfleger wäre ich nicht so erfolgreich. Ich habe das große Glück, eine so tolle Gruppe von Menschen um mich zu haben, die mich unterstützen, und Eltern, die mir bei allem helfen.

 

Wie Wimbledon im Tennis und das Masters im Golf ist der CHI Genf ein Major. Was ist das Besondere an den Majors im Sport und warum sind sie so wichtig?

Die Majors sind die wichtigsten Turniere im Kalender. Es sind die Turniere, die jeder Reiter gewinnen will und von denen er schon als Kind geträumt hat. Sie sind die Krone unseres Sports und all die großen Reiter haben an diesen Majors teilgenommen. Wenn man aufwächst und zusieht, wie seine Idole bei den Majors antreten und gewinnen – das motiviert einen so sehr und treibt einen an, in Wettkämpfen sein Bestes zu geben, damit man eines Tages zusammen mit ihnen an diesen Veranstaltungsorten antreten kann und vielleicht sogar das Glück haben wird, eins der Majors zu gewinnen.

 

Der Rolex Grand Slam of Show Jumping bietet zwei Nachwuchsreitern die Chance, in jedem Major anzutreten. Wie wichtig ist das für die Inspiration der nächsten Generation von Spitzenreitern?

Es ist enorm wichtig, dass der nächsten Generation diese Gelegenheit geboten wird, denn durch die Teilnahme an einem Major gewinnen diese Reiter unbezahlbare Erfahrungen. Wenn man zusammen mit den besten Reitern der Welt antritt, kann man sie beobachten und von ihnen lernen – was unglaublich wertvoll ist. Als ich jünger war, hatte ich das große Glück, bei den Schweizer 5*-Turnieren antreten zu dürfen. So bekam ich die Chance, als Nachwuchsreiter auf Spitzenniveau zu reiten, auch wenn ich selbst noch kein Spitzenniveau erreicht hatte. Ich habe bei diesen großartigen Gelegenheiten so viel gelernt. Wenn man nach einer Veranstaltung nach Hause kommt, bringt man so vieles mit, woran man arbeiten möchte, und auch viele neue Ziele – es ist wirklich sehr inspirierend.

 

Der Rolex Grand Slam of Show Jumping feiert sein zehnjähriges Bestehen. Wie stark hat er diesen Sport beeinflusst?

Der Rolex Grand Slam of Show Jumping hatte gewaltigen Einfluss auf den Sport und hat ihn auf eine ganz neue Ebene gebracht. Es ist eine einzigartige Serie, die vier der besten Turniere der Welt miteinander verbindet und Reitern ein enorm erstrebenswertes Ziel bietet. Er hat das Niveau des Sports wirklich verändert. Welchem Beruf hätten Sie, wenn Sie kein Springreiter wären?

 

Ich würde definitiv trotzdem mit Pferden arbeiten – ich genieße es wirklich sehr, sie um mich zu haben. Ich liebe den Trainingsaspekt ebenso wie die geschäftliche Seite. Also hätte ich vermutlich mit dem Verkauf von Pferden und dem Management von Reitern zu tun.

 

Was motiviert Sie und macht Sie so erfolgshungrig?

Ich trete wirklich gerne in Wettkämpfen und den besten Turnieren an. Und ich erlebe gerne die Entwicklung eines Nachwuchspferdes mit. Es ist ein enorm bereicherndes Erlebnis mitanzusehen, wie aus einem Pferd ein Spitzenpferd wird. Das ist ein sehr befriedigender Teil unseres Berufs. In unserem Sport kommt nie Langeweile auf. Jedes Pferd ist so einzigartig und deshalb ist kein Tag wie der andere. Man wird zu einem besseren Reiter und Pferdekenner, indem man versucht, das Beste aus jedem Pferd herauszuholen und ihnen das bestmögliche Leben zu bieten.

 

Wenn Sie mehr über Martin Fuchs’ Team von seinem Travelling Groom, Sean Vard, erfahren möchten, hören Sie sich unseren neuesten Podcast an: Rolex Grand Slam Talks: ‘Through the Groom's Eyes with Sean Vardauf Spotify.

 

Interview mit Marie Barbey-Chappuis

(Photo: MBC. ©CHI de Genève / Joseph Carlucci) (Photo: MBC. ©CHI de Genève / Joseph Carlucci)

Die Verwaltungsrätin des Departements für Sicherheit und Sport der Stadt Genf beantwortete unsere Fragen einige Wochen vor der Ausgabe des CHIG 2023

 

Als Verwaltungsrätin für Sport, kennen Sie die Veranstaltung gut. Welchen Stellenwert hat der CHI Genf im Terminkalender der großen Sportveranstaltungen in Genf?

Diese Veranstaltung ist ein sehr wichtiger Wettbewerb für Genf geworden, sie ist heute unverzichtbar. Der CHI Genf trägt zur Strahlkraft unserer Stadt bei und etabliert sie als einen bedeutenden Ort für den Pferdesport auf globaler Ebene. Solche Sportveranstaltungen fördern und begrüßen wir, da sie es dem Publikum ermöglichen, echte emotionale Momente zu erleben und Genf ins Rampenlicht zu rücken. Die Stadt Genf unterstützt diese Veranstaltung seit mehreren Jahren mit großer Freude. Der Wettbewerb generiert auch wirtschaftliche und touristische Auswirkungen..

 

Was sind konkret die positiven Auswirkungen des CHI Genf in der Stadt in Bezug auf Wirtschaft, Beschäftigungsmöglichkeiten und Unternehmensinvestitionen?

Es ist schwer, das genau zu beziffern. Ich denke, dass man das ganzheitlich analysieren muss. Die Belegungsrate der Hotels in Genf war im ersten Halbjahr außergewöhnlich hoch und die aktuelle Dynamik bleibt positiv. Der CHIG trägt zwangsläufig dazu bei. Die Medienpräsenz des Wettbewerbs hilft dabei, das Image von Genf international zu stärken und langfristige wirtschaftliche Auswirkungen zu haben. Der CHI Genf ist ein hochkarätiger Wettbewerb mit erstklassigen Reitern. Das steht im Einklang mit den Markenzeichen von 'Genf': eine Stadt, die weltweit für Präzision und Exzellenz steht, insbesondere durch ihre Uhrenindustrie.

 

Wie profitieren die Reitsportgemeinschaft in Genf und die Jugend von der Veranstaltung?

Dieser Aspekt ist wichtig. Die Verbindung zwischen Spitzensport und Amateurleistung ist grundlegend und ich stelle sie ins Zentrum der von mir in der Stadt Genf durchgeführten Sportpolitik. Der Zugang der Öffentlichkeit zu Pferden und Reitern trägt dazu bei, diese beiden Pole zu verbinden. Für Mitarbeiter und Reitbegeisterte ist es auch eine Gelegenheit, eine andere Seite ihres Sports zu entdecken. Alle Spitzensportreiter haben einmal klein angefangen. Der CHI Genf trägt auch dazu bei, Berufungen zu wecken und den Nachwuchs zu fördern.

 

Wie verläuft die Zusammenarbeit zwischen dem Organisationskomitee des CHI Genf und der Stadt Genf?

Die Stadt Genf steht in engem Kontakt mit dem Organisationskomitee, um sicherzustellen, dass alles reibungslos verläuft. Dieser Wettbewerb wird als bester Pferdewettbewerb der Welt anerkannt und hat diesen Preis bereits 10-mal gewonnen, was die Hochklassigkeit dieses Events beweist. Auf städtischer Ebene erneuern wir jedes Jahr die finanzielle Unterstützung durch einen Vertrag. Wir möchten, dass die Zuschauer eine unvergessliche Erfahrung machen und dass ausländische Besucher die Gelegenheit nutzen, Genf zu besichtigen.

 

Wirkt sich der Rolex Grand Slam of Show Jumping, der Teil des CHI Genf ist, Ihrer Meinung nach positiv auf die weltweite Bekanntheit der Stadt aus?

Ich denke, dass dies tatsächlich zum Ruf der Stadt Genf beiträgt, die als ein Zentrum der Uhren bekannt ist. Der CHI Genf setzt diese Tradition fort. Allgemeiner gesagt ist diese Verbindung zwischen Wirtschaftsakteuren, Sportlern und der Zivilgesellschaft entscheidend für die Attraktivität der Stadt

 

Rolex engagiert sich sehr stark für den CHI Genf und den Rolex Grand Slam of Show Jumping. Welchen Einfluss hat Rolex Ihrer Meinung nach auf Genf und den Weltsport?

Rolex ist ein sehr wichtiges Unternehmen für die Stadt und den Kanton. Darüber hinaus ist Rolex ein sehr engagierter Akteur in der Stadt und stark in das sportliche und kulturelle Leben eingebunden. Genf verdankt Rolex sehr viel. Wir dürfen nie vergessen, dass wir in Genf dank großer Unternehmen wie Rolex, die auf unserem Boden präsent sind,Einnahmen sowie Arbeitsplätze generieren. Diese Verbindung zwischen Rolex und Genf trägt zur wirtschaftlichen Dynamik, zum Wohlstand und zur Lebensqualität unserer Stadt bei. Genf verdankt Rolex sehr viel.

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