Rolex Grand Slam of Show Jumping

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Mittendrin im The Rolex Grand Slam : Dienstag, 28. Mai

DIE MAJORS – DIE ULTIMATIVE HERAUSFORDERUNG IM SPORT

Photo : Rolex Grand Slam / Ashley Neuhof Photo : Rolex Grand Slam / Ashley Neuhof

Die Sport-Majors gelten als die größten Wettkämpfe der Welt. Von den Golf-Masters über die French Open im Tennis bis hin zu den 4 Majors vom Rolex Grand Slam im Springreiten sind dies die Veranstaltungen, an denen die allerbesten Athleten nicht nur um jeden Preis teilnehmen wollen, sondern bei denen sie alles auf Sieg setzen, um mit ihrem Namen in die Geschichte ihrer jeweiligen Sportart einzugehen.

 

Die Majors blicken auf eine ruhmreiche Geschichte und langjährige Traditionen zurück, was sie zu sensationellen Sport-Events macht, die Fans auf keinen Fall verpassen sollten und die bei vielen Menschen Jahr für Jahr fest im Kalender stehen. Neben Tennis und Golf hat auch das Springreiten seinen eigenen Grand Slam-Kalender. Er besteht aus vier Majors – dem The Dutch Masters, dem CHIO Aachen, dem CSIO Spruce Meadows `Masters‘ Turnier und dem CHI Genf –, die zusammen den Rolex Grand Slam of Show Jumping bilden.

 

Im Tennis spricht man von einem Grand Slam, wenn jemand alle vier Majors eines Sportjahres gewinnt. Das ist bisher erst fünf verschiedenen Spielern und Spielerinnen zusammengenommen sechs Mal gelungen. Im Golf sind die Regeln die gleichen und der bis heute erste und einzige Grand-Slam-Gewinner im Herrengolf war Bobby Jones im Jahr 1930. Für einen Sieg im Rolex Grand Slam of Show Jumping – der ultimativen Herausforderung im Springreitsport – müssen die Reiter drei der vier Majors hintereinander gewinnen. In der zehnjährigen Geschichte dieses Konzepts ist diese unglaubliche Meisterleistung bisher nur dem Briten Scott Brash gelungen.

 

Ähnlich wie im Tennis, wo jedes Major auf einem anderen Platz mit anderem Belag stattfindet – vom unverwechselbaren blauen Tennisplatz im Arthur Ashe Stadium bei den US Open bis hin zum gepflegten Rasen bei den Wimbledon Championships –, so hat auch jedes Major des Rolex Grand Slam of Show Jumping seinen eigenen Austragungsort und seinen ganz individuellen Untergrund – eine echte Herausforderung an den Mut, das Geschick und die Athletik der Pferd- -Reiter-Paare, die dort antreten.

 

Nach seinem unvergesslichen Gewinn des Rolex Grand Prix beim The Dutch Masters reist der niederländische Reiter Willem Greve als Anwärter auf den Rolex Grand Slam of Show Jumping zum CHIO Aachen. Greve, dem der Sieg in den Brabanthallen in seinem Heimatland gelang, muss sich nun auf einen der ultimativen Schauplätze des Springreitens einstellen, den CHIO Aachen, bei dem die Reiter auf einem weitläufigen Rasenplatz antreten. Dieser Austragungsort wird oft mit den Wimbledon Championships verglichen und lockt während der zehntägigen Veranstaltung mehr als 350.000 leidenschaftliche Fans an – eine rekordverdächtige Besucherzahl für ein Reitsport-Event.

 

Wie die Gewinner der Australian Open, Jannik Sinner und Aryna Sabalenka, die diese Woche versuchen werden, bei den French Open (20. Mai – 9. Juni) an ihren Grand-Slam-Erfolg anzuknüpfen, wird auch Greve alles daransetzen, auf seiner Jagd nach Perfektion an der Spitze zu bleiben und zum zweiten Reiter in der Geschichte zu werden, der je den Rolex Grand Slam of Show Jumping gewonnen hat.

ROLEX GRAND SLAM OF SHOW JUMPING: BRANDNEUES SPIELERLEBNIS

Rolex Grand Slam Rolex Grand Slam

Der Rolex Grand Slam of Show Jumping – die ultimative Herausforderung im Springreitsport – gibt mit großer Freude eine spannende Weiterentwicklung des beliebten Retro-Spiels bekannt. Das immersive Spiel, das erstmals beim CHIO Aachen 2023 an den Start gebracht wude und seitdem bei jedem Major des Rolex Grand Slam of Show Jumping spielbar gewesen ist, ist jetzt online verfügbar. User können über pixeljumpingmajor.com sowohl per Mobilgerät als auch per Desktop-Computer auf das Spiel zugreifen.

 

User haben die Wahl zwischen vielen verschiedenen Pferden und müssen nicht nur darauf achten, alle Hindernisse fehlerfrei zu überwinden, sondern auch sämtliche Äpfel einzusammeln, um mit der schnellsten Zeit und den meisten Punkten ins Ziel zu kommen. Außerdem können sich die Spieler jetzt aussuchen, an welchem der vier historischen Schauplätze sie antreten möchten, vom Heiligen Rasen der Aachener Soers bis hin zur größten Hallenarena beim CHI Genf. So bringt das Spiel den Fans den Rolex Grand Slam of Show Jumping näher als je zuvor. „Pixel Jumping Major“ ist einmalig in der Welt des Pferdesports. Mit seinen leicht verständlichen Regeln und der einfachen Steuerung ist das Spiel jeder Altersklasse zugänglich.

 

Im Gegensatz zu dem Spiel, das bei jedem Major vor Ort am Rolex Grand Slam of Show Jumping-Stand angeboten wird, ist das Online-Spiel ein Einzelspieler-Erlebnis. Jedoch wird in Kürze eine weltweite Bestenliste veröffentlicht, sodass die Spieler auf jedem der verschiedenen Parcours gegen ihre Freunde antreten können. Darüber hinaus ergänzt die Bestenliste die Spiele um ein Wettkampfelement, denn die Spieler können versuchen, ihren eigenen virtuellen „Rolex Grand Slam of Show Jumping“-Titel zu gewinnen – eine Leistung, die in der Realität erst einmal vollbracht wurde und zwar vom Briten Scott Brash und seinem sensationellen Wallach Hello Sanctos.

 

Der Stand, der von Major zu Major reist, ermöglicht Fans zahlreiche Erlebnisse wie beispielsweise einen Blick aus nächster Nähe auf Erinnerungsstücke oder auch die Rolex-Grand-Slam-Trophäe. Außerdem gibt es dort exklusive Merchandising-Artikel für das jeweilige Major. Des Weiteren bietet der Stand ein spektakuläres VR-Erlebnis: Unternehmen Sie einen virtuellen Rundgang über die Höfe des FEI-Weltranglistenersten der U25, Harry Charles, sowie des mehrmaligen Major-Gewinners Steve Guerdat und lernen Sie bei einem Blick hinter die Kulissen deren Ställe und Pferde kennen.

 

Für Updates zum Spiel und exklusive Interview-Inhalte folgen Sie bitte den Social-Media-Kanälen des Rolex Grand Slam of Show Jumping.

INTERVIEW MIT DERREN LAKE

Photo : Rolex / Thomas Lovelock Photo : Rolex / Thomas Lovelock

Könnten Sie sich kurz vorstellen und uns Ihre Arbeit erläutern?

Ich arbeite als Turnierpfleger für Ben Maher. Ich reise mit seinen Pferden durch die ganze Welt – zu nationalen wie auch internationalen Wettkämpfen –, aber die meisten großen Veranstaltungen finden heutzutage im Ausland statt. Wo die Pferde hinreisen, reise auch ich hin. So eine Reise beginnt schon im Stall zu Hause, wo wir sie fertig machen und in den Transporter verladen. Wenn eine Flugreise ansteht, fahren wir nach Lüttich oder Amsterdam und fliegen von dort aus. Mein Job ist es, mich um die Pferde zu kümmern und sicherzustellen, dass sie rundum zufrieden und gesundheitlich im Top-Zustand sind. 

 

Wie sind Sie zu dieser Branche gekommen?

Ich bin erst mit 17 Jahren zu der Arbeit mit Pferden gekommen. Ich habe Tiere schon immer geliebt und war zu der Zeit auf Jobsuche, aber für den Job, den ich eigentlich wollte, war ich zu jung. Stattdessen habe ich etwas gefunden, das mit Pferden zu tun hatte, und seitdem nicht mehr zurückgeblickt. Ich habe von der Pike auf gelernt, indem ich mit jungen Pferden zu kleineren nationalen Turnieren gereist bin. Von da aus habe ich mich hochgearbeitet, bis ich schließlich mit 5-Sterne-Grand-Prix-Pferden arbeiten durfte. Das mache ich jetzt schon seit 37 Jahren und es ist eine lange, aber dankbare Reise gewesen. 

 

Wenn Sie noch einmal zu den Anfängen Ihrer Karriere zurückkehren könnten, welchen Rat würden Sie sich selbst geben?

Ich weiß nicht, ob ich mir da wirklich etwas raten könnte, denn ich lerne immer noch dazu. Bei Pferden lernt man jeden Tag etwas Neues, selbst wenn man schon über 30 Jahre in dieser Branche arbeitet. Ich finde, das macht unseren Job als Pfleger zu etwas so Besonderem. Als ich mit 17 diesen Weg eingeschlagen habe, habe ich wirklich bei null angefangen. Natürlich wäre es einfacher gewesen, auf andere Art einen Einstieg zu finden, aber es ist eine ganz unglaubliche Reise gewesen. Ehrlich gesagt, als ich damals anfing, wusste ich nichts über Pferde – ich konnte gerade mal einen Esel von einem Pferd unterscheiden. Aber ich habe schon als Kind Tiere geliebt und weiß noch, dass meine Schwester ein Buch über Pferde hatte, das mich sehr interessiert hat. Als ich die Chance bekommen habe, mit Pferden zu arbeiten, habe ich sie ergriffen und es nie bereut. Zu Beginn meiner Karriere habe ich auf Nachwuchspferden reiten gelernt und wir sind damals oft zu nationalen Turnieren gefahren. Es war ein steiniger Weg, aber wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich alles noch mal genau so machen, weil ich so viele Chancen bekommen habe – von der Arbeit mit Fohlen bis hin zu Hengsten und allem dazwischen. Für mich lag der Fokus schon immer im Bereich des Springreitens. Ich habe es immer wegen meiner Liebe zu den Pferden gemacht.

 

Sie haben oft weite Anreisen zu den Veranstaltungen. Wie stellen Sie sicher, dass die Pferde nach der Reise noch fit für ein Turnier sind? Haben Sie einen besonderen Rat für ihr Wohlergehen?

Für mich hat es oberste Priorität, Stress für die Pferde zu vermeiden. Bei einer Flugreise herrscht viel Trubel, aber ich glaube, wenn man seine Pferde gut kennt, gibt es nicht viele Probleme. Man muss dafür sorgen, dass die Pferde so ruhig wie möglich sind. Wenn man eine gute Beziehung zu seinen Pferden hat, kennt man sie in- und auswendig und besitzt ihr Vertrauen – ich glaube, das ist extrem wichtig, um ihnen eine angenehme Reise zu ermöglichen. Ich sorge immer dafür, dass sie ein Heunetz haben, und habe immer Leckereien dabei – das kann helfen, ein Pferd wieder zu beruhigen, wenn es mal nötig sein sollte. Wenn man seine Pferde gut kennt, sollte man in der Lage sein zu erkennen, wie sie reagieren, noch bevor sie es tun, und für diese Fälle vorbereitet sein. Letztendlich sollte man das Vertrauen eines Pferdes besitzen und trägt die Verantwortung dafür, ihm ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln. Junge Pferde sind wie Kinder. Sie lernen sehr schnell und wenn sie älter sind, haben sie auch mehr Erfahrung. Deshalb ist es wichtig, dafür zu sorgen, dass sich ein junges Pferd sicher und zufrieden fühlt – und das ist unsere Aufgabe als Pfleger.

 

Haben Sie irgendeinen Aberglauben oder eine bestimmte Routine, die Sie bei einem wichtigen Wettkampf befolgen?

Ich bin sehr abergläubisch! Vor einer wichtigen Prüfung rede ich immer mit meinen Pferden und sage „Na, komm, es ist ein großer Tag“ oder „Vor uns steht eine Herausforderung – packen wir’s an“. Das ist nur eine Kleinigkeit, aber man fühlt sich danach zuversichtlicher. Ich glaube und hoffe immer, dass wir gewinnen können, aber bei einem wichtigen Grand Prix wie einem Major gehört auch immer eine Portion Glück dazu. Wenn das Pferd sein Bestes gibt, ist das letztendlich alles, was zählt. Man braucht Glück. Das ist in jedem Sport so, ob in der Formel 1 oder im Fußball. Pferd und Reiter müssen ihr Allerbestes geben und der Pfleger muss auch 150 Prozent geben, damit sich das Pferd in der Prüfung wohlfühlt und gute Laune hat. Wir haben ein unglaubliches Team, und als Pfleger würde ich alles dafür geben, dass Ben und die Pferde Erfolg haben. Im Endeffekt ist das Team der entscheidende Faktor, und das beginnt mit dem Team zu Hause. Die Pferde sind wie unsere Babys – wir sind über die meiste Zeit hinweg bei ihnen. Wenn eines unserer Pferde einen Grand Prix gewinnt oder auch nur fehlerfrei einen Parcours absolviert, ist das ein wunderbares Gefühl. Natürlich ist es toll, einen Grand Prix wie beim CHIO Aachen zu gewinnen, denn darum geht es ja schließlich. Aber wenn das Pferd gut springt und sein Bestes gibt, ist das auch großartig. Wir alle tun das, weil wir Pferde lieben. Wir kümmern uns für die Reiter um sie, damit sie ihre Bestform erreichen können – darum dreht sich alles.

 

Können Sie uns ein wenig über die Pferde erzählen, um die Sie sich kümmern? Welche Eigenschaften haben sie?

Jedes Pferd hat seine ganz eigenen Eigenschaften. Point Break zum Beispiel ist ein Hengst mit einer sehr starken Persönlichkeit. Er zeigt jetzt so langsam, wozu er wirklich fähig ist, und ich spüre, dass dieses Jahr sein Jahr werden wird. Er tritt jetzt bei Turnieren an und will sein Bestes geben. Dallas Vegas Batilly ist eine Stute und sie hat einen ganz speziellen Charakter. Manchmal bewegt man sich mit ihr auf einem sehr schmalen Grat, aber sie ist sehr liebenswert und tut alles, um zu gefallen. Ginger-Blue ist auch eine sehr entzückende und talentierte Stute, und auch Enjeu de Grisien ist großartig. Explosion W ist natürlich die Nummer eins auf dem Hof. Was er für Ben getan hat, ist einfach unglaublich. Ich kann ehrlich nichts Negatives über irgendeines seiner Pferde sagen. Sie sind alle sehr sanft. Natürlich haben sie schon mal schlechte Laune, aber das ist bei Menschen auch so. Reiter und Pfleger müssen die individuellen Eigenschaften der unterschiedlichen Pferde verstehen. Exit Remo ist zum Beispiel ein echter Profi. Er geht los und erledigt seinen Job. Man muss sich auf jedes Pferd einstellen – das ist die Aufgabe eines Pflegers. 

 

Wie stellen Sie sicher, dass die Pferde zu den wichtigen Terminen im Jahr in Bestform sind?

Das ist eine Teamleistung! Ich bin natürlich mit den Pferden bei den Veranstaltungen. Aber die Menschen, die die Pferde zu Hause reiten, wenn Ben und ich unterwegs sind, spielen ebenso eine entscheidende Rolle für den Erfolg des Teams. Ben vertraut uns allen und das macht unser Team so stark. Wir haben einen Manager zu Hause, der die Stellung hält, wenn wir weg sind. So kann sich Ben auf den Wettkampf und auf seine Leistung konzentrieren und muss sich keine Gedanken darum machen, was zu Hause los ist. Es ist wichtig, dass er einen klaren Kopf hat und sich auf das jeweilige Turnier konzentrieren kann. 

 

Ben hat bei den Majors des Rolex Grand Prix of Show Jumping einige fantastische Ergebnisse erzielt. Was haben diese Turniere an sich, das sie zu etwas so Besonderem macht?

Sie sind vier der besten Turniere der Welt. Allein schon die Atmosphäre beim CHIO Aachen oder beim CSIO Spruce Meadows `Masters‘ Turnier – etwas Besseres erlebt man in diesem Sport nicht. Dasselbe gilt für das The Dutch Masters und den CHI Genf, das sind ganz fantastische Veranstaltungen. Sie sind das, was der Sport braucht – volle Stadien, damit die Menschen den Sport auf seinem absoluten Spitzenniveau erleben können, und der Rolex Grand Slam of Show Jumping verkörpert das Spitzenniveau dieses Sports. Die besten Pferde und Reiter sind dort versammelt und deshalb erlebt man das Nonplusultra des Sports mit einem grandiosen Stechen. Diese Veranstaltungsorte haben die besten Anlagen für die Pferde und grandiose Arenen. Die Majors sind eine Herausforderung, über sich hinauszuwachsen. Ich bekomme immer eine Gänsehaut, wenn ich durch den Weg zum Hauptstadion beim CHIO Aachen gehe. Das ist ein unglaubliches Gefühl. Etwas Größeres als den Rolex Grand Prix dort gibt es nicht. Die Majors sind das höchste Niveau und das sollen sie auch sein. 

 

Welche Eigenschaften brauchen Ihrer Meinung nach Pferd und Reiter, um ein Major zu gewinnen?

Für einen Sieg bei einem Major müssen sowohl Pferd als auch Reiter, aber auch der Pfleger in Bestform sein. Es gilt eine Null-Fehlertoleranz – alles muss perfekt sein. Das beginnt schon im Stall und endet mit dem Stechen. Man braucht auch ein bisschen Glück – wie bei jeder Sportart auf der Welt. Man muss bei jedem Major der Beste der Besten sein, um zu gewinnen. Alle Reiter haben ihre Spitzenpferde dabei und man muss versuchen, alles zu geben, was man hat, und hoffen, dass es an diesem Tag reicht. Es kann auch passieren, dass man sein Bestes gibt und es an diesem Tag nur für den dritten Platz reicht. 

 

Wie wichtig sind Ihrer Meinung nach die Majors, wie der CHIO Aachen oder die Wimbledon Championships für einen Sport?

Die Majors sind unglaublich wichtig – sie bieten Spitzensport! Dort sind alle Spitzenreiter vertreten, die versuchen, die Besten zu besiegen. In der Formel 1 ist derzeit Max Verstappen der Beste und alle anderen Fahrer versuchen, ihn zu schlagen. Im Tennis war es dasselbe, als Nadal die Nummer eins der Weltrangliste war und jeder ihn besiegen wollte. Im Springreiten ist derzeit entweder Ben oder Henrik [von Eckermann] der Beste und alle anderen Reiter müssen die beiden übertrumpfen. Ben ist Henrik immer dicht auf den Fersen. Es ist nicht leicht, besser als der Beste der Welt zu sein, aber genau das ist die Motivation und Antriebsfeder im Sport. Das hebt das Niveau des Sports an. 

 

Wenn Sie einem angehenden Pfleger etwas mit auf den Weg geben könnten, was wäre das?

Setze dir Ziele im Leben und versuche, diesen Traum zu verwirklichen und ihn zu leben. Ich habe wie alle anderen auch einen Traum im Leben und man muss sein Möglichstes tun, um ihn wahr werden zu lassen. Ich glaube auch, dass man aus seinen Fehlern lernen muss. Jeder macht Fehler, aber man muss weitermachen und besser werden. Wenn man diesen Sport wirklich liebt, wird man auch besser und erreicht seine Ziele. Gib niemals auf. Es ist wichtig, am Ball zu bleiben. Ich mache diese Arbeit schon seit 37 Jahren und bin noch genauso motiviert wie mit 17. Auch als Team sind wir noch immer ehrgeizig. Ben hat seine Ziele und die habe ich auch, und darum geben wir 150 Prozent. Unser ganzes Team ist da genauso und darum arbeiten wir in diesem Sport – um Ben dabei zu helfen, seine Ziele zu erreichen. Man muss einen inneren Antrieb für seinen Job haben und ihn wegen der Liebe zu den Tieren ausüben wollen. Schließlich hat man die Aufgabe, für sie da zu sein und dafür zu sorgen, dass sie rundum zufrieden sind. 

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