CHI Geneva 2025 - Trophée de Genève Report

Donald Whitaker triumphiert in spannendem Stechen um die Trophée de Genève

© Rolex Grand Slam / Tom Lovelock © Rolex Grand Slam / Tom Lovelock


Ein Starterfeld aus 49 Pferd- und Reiterpaaren aus 16 Nationen sorgte am Donnerstagabend für Spannung im Palexpo, als es in der ersten großen Prüfung im viertägigen Programm des CHI Genf 2025 um die Trophée de Genève ging. Unter ihnen die Nummer eins der Weltrangliste, Kent Farrington, die deutsche Reiterin Sophie Hinners, das aufstrebende Schweizer Talent Gaëtan Joliat sowie der Anwärter auf den Rolex Grand Slam und Weltranglistenzweite, Scott Brash, neben weiteren Spitzenreitern und -Reiterinnen und ehemaligen Major-Gewinnern. Auf einem der stimmungsvollsten Turnierplätze der Welt lieferten erfahrene Veteranen und vielversprechende Nachwuchspferde in dem technischen Parcours von Gérard Lachat ein spannendes Auftaktspringen im Vorfeld des Rolex Grand Prix am Sonntag.

Nachdem die Hälfte des Starterfelds angetreten war, gab es nur eine Handvoll Paare, die Lachats Parcours aus 13 Hindernissen fehlerfrei bewältigt und sich einen Platz im Stechen gesichert hatten. Unter den Startern, die schon früh in Führung gingen, befanden sich Brash, der Österreicher Max Kühner sowie der Deutsche Christian Ahlmann. Alle drei absolvierten souveräne und gelassene Null-Fehler-Runden, sodass es ein aufregendes Finale zu werden versprach.

Im weiteren Verlauf der Prüfung schlossen sich ihnen noch sechs Reiter an und so zogen insgesamt neun Teilnehmer ins Stechen ein: der Ire Cian O’Connor, der Schwede Peder Fredricson, der Schweizer Steve Guerdat, der Belgier Nicola Philippaerts, das aufstrebende Schweizer Talent Edouard Schmitz sowie der Brite Donald Whitaker. Allen gelangen fehlerfreie Durchläufe, somit sollten im Stechen Tempo, Präzision und ein gutes Nervenkostüm über den Gewinner des Abends entscheiden.

Obwohl Max Kühner, Cian O’Connor und Christian Ahlmann je zwei tadellose Nuller-Runden schafften, ging der Sieg letztendlich an Donald Whitaker und seine Schimmelstute Millfield Colette, die in einer Zeit von 45,15 Sekunden – mehr als anderthalb Sekunden schneller als Ahlmann – über die Ziellinie ritten. Begeistert über seinen Sieg stieß Whitaker feierlich die Faust in die Luft.