Harry Smolders gewinnt bei der CHI Genf 2024 von Ashley Neuhof © Rolex Grand Slam
Der Rolex Grand Slam of Show Jumping schließt die Saison vom 11.–14. Dezember erneut mit einem spektakulären Event ab: dem CHI Genf im Palexpo, einem der angesehensten Turniere dieses Sports. Die Ausgabe 2025 ist die 64ste und feiert ein ganz besonderes Jubiläum, denn Rolex ist zum 25. Mal Namensgeber des Rolex Grand Slam – eine Partnerschaft, die dem Schweizer Major zu weltweiter Berühmtheit verholfen hat. Zu den vier Tagen voller Spitzenwettkämpfe finden sich erneut viele der besten Reiter und Reiterinnen der Welt – darunter sage und schreibe 13 Major-Gewinner – und ihre Spitzenpferde in der festlichen Genfer Hallenarena ein, und alle fiebern dem Höhepunkt der Veranstaltung entgegen: dem Rolex Grand Prix am Sonntag.
Seit der CHI Genf im Jahr 2013 ein Bestandteil des Rolex Grand Slam geworden ist, entstanden hier einige der unvergesslichsten Augenblicke dieses Sports. Die Schweizer Stars und Rolex-Markenbotschafter Steve Guerdat und Martin Fuchs haben diese Veranstaltung durch ihre Leistungen geprägt und sind zu Sinnbildern für das Palexpo geworden. Beide treten auch 2025 wieder in der Arena an, in der sie einige der bedeutendsten Siege ihrer Karriere errungen haben.
Guerdat, dreimaliger Major-Gewinner, verzeichnet eine großartige Bilanz, die für sich spricht, und seine Triumphe aus den Jahren 2013 und 2015 auf Nino des Buissonnets gehören zu den denkwürdigsten in der Geschichte des Rolex Grand Prix beim CHI Genf. Mit seinen aufeinanderfolgenden Siegen beim Rolex Grand Slam in Genf (2019, 2021) und in Spruce Meadows (2023, 2024) tritt Fuchs als einer der stärksten Major-Teilnehmer dieses Sports an.
Das internationale Starterfeld in diesem Jahr verspricht einen höchst spannenden Wettkampf. Deutschland schickt einen beeindruckenden Kader ins Rennen: Daniel Deußer, der ebenfalls drei Major-Siege vorweisen kann, Richard Vogel, Gewinner des Rolex Grand Prix beim CHI Genf 2023 und einer der aufstrebenden Stars im Springreiten, Christian Ahlmann, einmaliger Major-Sieger [CHIO Aachen 2014], sowie Sophie Hinners, Christian Kukuk und Hans-Dieter Dreher – jeder von ihnen ist zu fehlerfreien Durchläufen imstande, die in Genf nötig sind.
Der Österreicher Max Kühner, Major-Gewinner beim The Dutch Masters 2021, wird alles daransetzen, seiner ohnehin schon beeindruckenden Bilanz noch eins draufzusetzen. Mit seinem technischen Reitstil dürfte die aktuelle Nummer 23 der Weltrangliste in der Genfer Hallenarena sehr gut zurechtkommen.
Belgien reist mit einer außergewöhnlich starken Delegation an: dem Gewinner des Rolex Grand Prix beim CHIO Aachen 2017, Grégory Wathelet, zusammen mit Nicola Philippaerts und Gilles Thomas – eine Kombination aus Erfahrung, Kraft und angehender Bravour. Gilles Thomas kämpft dieses Jahr zum ersten Mal um die Krone im Rolex IJRC Top 10 Finale. Jeder dieser drei Athleten besitzt das Potenzial für einen Major-Sieg.
Frankreich ergänzt das Staraufgebot mit Julien Epaillard, der für seine elektrisierende Schnelligkeit bekannt ist. „Der fliegende Franzose“ wird unterstützt von den erfahrenen Spitzenreitern Kevin Staut und Simon Delestre, und alle drei werden Jagd auf den Major-Sieg machen.
Aus Großbritannien kehrt die aktuelle Nummer 3 der Weltrangliste, Ben Maher, als einer der bei großen Veranstaltungen verlässlichsten Reiter nach Genf zurück. Zu dem Olympiasieger im Einzel bei den Spielen in Tokio 2020 – der seinen ersten Major-Sieg anstrebt – gesellt sich Scott Brash, der nach seinem Major-Sieg auf Hello Jefferson in Spruce Meadows vergangenen September Anwärter auf den Rolex Grand Slam ist. Brash rangiert aktuell auf Platz zwei der Weltrangliste, ist dieses Jahr in Spitzenform und blickt auf bereits fünf Major-Siege zurück, darunter sein Rolex-Grand-Prix-Sieg beim CHI Genf 2014. Somit ist er eindeutig einer der spannendsten Teilnehmer. Die aufstrebenden Talente Harry Charles und Jessica Mendoza ergänzen das ohnehin schon starke britische Starterfeld, ebenso wie Donald Whitaker.
Irland ist mit einem phänomenal erfahrenen Kader bestehend aus Denis Lynch, Cian O’Connor, Daniel Coyle und Shane Sweetnam vertreten, von denen sich jeder bereits in den anspruchsvollsten 5-Sterne-Turnieren der Welt bewiesen hat. Dem Quartett schließt sich Tom Wachman an, der zu seinem dritten Major antritt und dessen steile Aufwärtsentwicklung ihn zu einem der vielversprechendsten Nachwuchstalente Irlands macht.
Der Niederländer Harrie Smolders wird in seiner typisch gelassenen Manier versuchen, seinen Rolex-Grand-Prix-Titel vom CHI Genf 2024 zu verteidigen, und Kim Emmen ergänzt niederländische Team um eine weitere starke Reiterin. Ihnen zur Seite steht der ebenfalls sehr starke Willem Greve, ein weiterer Major-Gewinner [The Dutch Masters 2024], der in der anspruchsvollen Genfer Arena zur herausragenden Leistungen imstande ist.
An der Spitze des schwedischen Teams steht der Weltmeister in der Einzel- und in der Mannschaftswertung 2022 sowie einmaliger Major-Gewinner [The Dutch Masters 2019], Henrik von Eckermann, dessen enorme Erfahrung ihn zu einem äußerst ernstzunehmenden Gegner in dem sehr technischen Genfer Grand Prix macht. Ihm zur Seite steht in diesem Jahr sein schwedischer Landsmann Peder Fredricson.
Nordamerika wird vertreten durch den derzeit in der Weltrangliste höchstplatzierten Reiter der Welt, Kent Farrington, dessen Rolex-Grand-Prix-Siege beim CHI Genf 2017 und beim CHIO Aachen 2019 ihn zu einem nicht zu unterschätzenden Konkurrenten machen. Zu ihm gesellen sich seine Landsfrau und eines der größten Talente der USA, Lillie Keenan, sowie Kyle King, der beim diesjährigen CP ‚International‘, presented by Rolex, in Spruce Meadows einen sehr beachtlichen zweiten Platz belegte.
Der Brasilianer Pedro Veniss kehrt mit seiner typischen Gelassenheit und enormen Erfahrung, dank der er sich nach wie vor auf sportlich höchstem Niveau bewegt, nach Genf zurück, wo er 2016 den Rolex Grand Prix gewann.
Die Schweiz als Gastgeberland tritt in voller Stärke an. Neben Guerdat und Fuchs wird das Heimteam durch Edouard Schmitz und Pius Schwizer verstärkt, während das aufstrebende U25-Talent Gaëtan Joliat dem ohnehin schon starken Schweizer Kontingent noch mehr Potenzial verleiht.
Gérard Lachat wird erneut den Parcours für den Rolex Grand Prix beim CHI Genf gestalten und anspruchsvolle Linien mit imposanten Sprüngen kombinieren, um Pferde und Reiter herauszufordern. Dank der Spitzenreiter, der Weltklasse-Pferde und als Abschluss-Major der Saison verspricht der CHI Genf 2025 ein spannendes Highlight zu werden, bei dem Können, Mut und Ehrgeiz das nächste Kapitel des Rolex Grand Slam prägen werden.
Bleiben Sie über alle Informationen zum Rolex Grand Slam auf dem Laufenden