THE DUTCH MASTERS 2026 ROLEX GRAND PRIX

Richard Vogel & United Touch S - Rolex Grand Slam/Tom Lovelock Richard Vogel & United Touch S - Rolex Grand Slam/Tom Lovelock

Das The Dutch Masters schloss heute Nachmittag mit der Spitzenprüfung der Veranstaltung ab: dem Rolex Grand Prix. Insgesamt 37 der weltbesten Pferd- und Reiterpaare kamen zusammen, um das erste Major des Rolex Grand Slam of Show Jumping in diesem Kalenderjahr auszutragen. Das außergewöhnliche Starterfeld war mit mehreren ehemaligen Major-Gewinnern gespickt, darunter Kent Farrington, Sieger im Rolex Grand Prix beim CHI Genf, der als Anwärter auf den Rolex Grand Slam of Show Jumping in den Parcours einritt.

Zu Farrington gesellten sich weitere Spitzenathleten und -athletinnen wie der amtierende Weltmeister Henrik von Eckermann, der dreimalige Olympiasieger Ben Maher sowie der bislang einzige Gewinner des Rolex Grand Slam und die Nummer eins der Weltrangliste, Scott Brash – die allesamt um den prestigeträchtigen Titel wetteiferten.

Parcoursdesigner Louis Konickx stellte wie üblich einen anspruchsvollen, technischen Parcours aus 14 Hindernissen, der eine echte Herausforderung an Sprungkraft, Ausdauer und Athletik war. Die erste fehlerfreie Runde durch diesen kniffligen Parcours gelang der fünften Starterin in der voll besetzten Arena, der Rolex-Markenbotschafterin Sophie Hinners. Nur ein Starterpaar später setzte der Anwärter auf den Rolex Grand Slam of Show Jumping, Kent Farrington, seine Jagd auf den ultimativen Preis dieses Sports fort und stellte damit sicher, dass es ein Stechen geben würde. Nachdem die Hälfte des Starterfelds angetreten war, hatten sich vier weitere Reiter – darunter der Europameister Richard Vogel und der Brasilianer Yuri Mansur – dem begehrten Kreis derjenigen angeschlossen, die eine fehlerfreie Runde verbuchen konnten.

Die niederländischen Reiter Hessel Hoekstra und Bas Moerings – der vor einigen Tagen den VDL Groep Prize gewonnen hatte – begeisterten das Heimpublikum mit tadellosen Ritten, und auch einige der größten Namen des Sports, allen voran Martin Fuchs, Henrik von Eckermann und Thibeau Spits, bewiesen ihre Klasse und zogen ebenfalls in die zweite Runde ein.

Insgesamt elf Pferd- und Reiterpaare kehrten zum Stechen in die Hauptarena zurück, wo der Deutsche Richard Vogel – auf dem  mit einer gewaltigen Galoppade ausgestatteten Hengst United Touch S – mit einer fehlerfreien Runde in 39,42 Sekunden schon früh die Richtzeit vorgab. Trotz beeindruckender, fehlerfreier Runden von Pieter Devos, Martin Fuchs, Henrik von Eckermann und Thibeau Spits konnte von den noch übrigen Reitern und Reiterinnen niemand Vogels Zeit unterbieten, sodass sich der Deutsche den Sieg und damit sein zweites Major des Rolex Grand Slam of Show Jumping holte.

Nach seinem Sieg sagte Vogel: „Ich freue mich wirklich sehr darüber, wie alles gelaufen ist. United Touch S ist in beiden Runden phänomenal gesprungen. Er ist wirklich ein fantastisches Pferd. Wie er nach so engen Wendungen Oxer springen kann – ich glaube, er ist das einzige Pferd, das das kann. Er ist unglaublich athletisch. Ich bin überglücklich über dieses Ergebnis.“

Der Rolex-Markenbotschafter fügte noch hinzu: „Alle Majors des Rolex Grand Slam sind die besten Turniere der Welt – und das bedeutet, dass dort die besten Reiter mit ihren besten Pferden antreten. Sie sind die Highlights unseres Turnierkalenders, deshalb ist es ein so großes Privileg, heute der Beste gewesen zu sein. Dass ich jetzt als Live-Contender nach  Aachen reisen werde, setzt mich natürlich unter Druck, aber es ist ein schöner Druck und wir werden versuchen, uns einen guten Plan zu überlegen, wie wir dort zur Höchstform auflaufen können.“