Rolex Grand Slam of Show Jumping

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Mittendrin im Rolex Grand Slam - Die Topkandidaten beim The Dutch Masters 2021, Neue web-app und mehr!

(Photo: Rolex Grand Slam / Ashley Neuhof) (Photo: Rolex Grand Slam / Ashley Neuhof)

DIE TOPKANDIDATEN BEIM THE DUTCH MASTERS 2021

EIN BLICK AUF DIE REITER

 

Das The Dutch Masters 2021, eine Etappe des Rolex Grand Salm of Show Jumping, ist das erste Reitsport-Major des Jahres und findet vom 23. bis 25. April in 's-Hertogenbosch im Süden der Niederlande statt. Nach mehr als einem Jahr der Ungewissheit aufgrund der COVID-19-Pandemie und des kürzlich aufgetretenen Equinen Herpesvirus 1 (EHV-1) freuen sich die Organisatoren des diesjährigen Turniers nun darauf, zahlreiche der weltweit besten Reiter mit ihren Pferden in den legendären Brabanthallen begrüßen zu dürfen..

Wie bei jedem der vier Majors, aus denen sich der Rolex Grand Slam zusammensetzt – The Dutch Masters, CHIO Aachen, CSIO Spruce Meadows 'Masters' und CHI Genf – wird die diesjährige Ausgabe des The Dutch Masters am Sonntagnachmittag mit dem Rolex Grand Prix ihren Höhepunkt erreichen. Hier möchte jeder der internationalen Top-Reiter, immerhin sind 15 der aktuellen Top 20 der Weltrangliste am Start, Titelanwärter des  Rolex Grand Slam of Show Jumping werden.

 

Der Rolex Grand Slam of Show Jumping – ein Blick auf die Reiter

Das The Dutch Masters 2021 hat sage und schreibe sechs Rolex-Botschafter angezogen, darunter den britischen Springreiter Scott Brash, der als erster und einziger Reiter jemals drei Majors in Folge gewonnen hat und damit den Rolex Grand Slam of Show Jumping im September 2015 für sich entscheiden konnte. Brash ist 2021 bisher auf Turnieren in der Hauptstadt Katars, Doha und im nordbelgischen Lier angetreten und reist zum The Dutch Masters  mit der Hoffnung an, den Status des Titelanwärters zurückzuerobern.

Brash wird von seinem Rolex-Botschafter-Kollegen und aktuellen Weltranglistenersten Steve Guerdat begleitet. Guerdat kann auf eine herausragende Bilanz bei den Rolex Majors zurückblicken, denn er triumphierte sowohl 2013 als auch 2015 beim Rolex Grand Prix des CHI Genf. Jetzt wird sich der Schweizer Springreiter darauf konzentrieren, seiner beneidenswerten Liste an Titeln als Krönung das The Dutch Masters Major hinzuzufügen.

Nach seinem Sieg beim Rolex Grand Prix des CHI Genf im Dezember 2019 kommt der derzeitige Weltranglistendritte und Rolex-Botschafter Martin Fuchs als Titelanwärter des Rolex Grand Slam of Show Jumping zum The Dutch Masters. Der Schweizer Reiter hat den Großteil des Jahres 2021 mit seinen Schimmelwallachen Clooney 51 und Leone Jei beim Winter Equestrian Festival in Florida, USA, verbracht und wird nun alles daran setzen, dass er weiterhin der Titelanwärter bleibt, um als solcher auch  beim CSIO Spruce Meadows 'Masters' im September antreten zu dürfen.

Der Einzel-Goldmedaillengewinner der 2014 FEI World Equestrian Games™ und Heimfavorit Jeroen Dubbeldam reist mit Forever SFN, Kennedy Z und Oak Grove's Carlyle zum The Dutch Masters an. Zwar bleibt Dubbeldam ein Major-Sieg verwehrt, aber der holländische Rolex-Botschafter nimmt einen großen Erfolg beim Rolex Grand Prix am Sonntag fest ins Visier. Dubbeldam gesellt sich zu insgesamt 11 Reitern, die für die Niederlande antreten, darunter Bart Bles, Kim Emmen, Willem Grieve, Marc Houtzager, Kevin Jockems, Johnny Pals, der ehemalige Weltranglistenerste Harrie Smolders, Leopold van Asten und Jur Vrieling.

Rolex-Botschafter Kent Farrington und Landsfrau Laura Kraut sind die einzigen Vertreter beim diesjährigen The Dutch Masters, die aus den USA anreisen. Als zweifacher Major-Sieger (CHI Genf 2017 und CHIO Aachen 2019) reist Farrington mit seinem Wallach Creedance und der Stute Austria 2 nach 's-Hertogenbosch. Der derzeitige Weltranglistensiebte verfügt über die notwendige Erfahrung und das Geschick, um im Rolex Grand Prix am Sonntag ganz vorne mitmischen zu können.

Frankreich ist mit vier Weltklasse-Springreitern vertreten, darunter der 41-jährige Rolex-Botschafter Kevin Staut. Der Sieger des Einzeltitels bei den Europameisterschaften 2009 und die derzeitige Nummer 21 der Weltrangliste bringt Blackonda, Viking d'la Rousserie und Athos des Genets zum The Dutch Masters mit und hofft, seiner beeindruckenden Liste von Erfolgen einen Major-Titel hinzufügen zu können.

Weitere Reiter, die man beim diesjährigen The Dutch Masters im Auge behalten sollte, sind der belgische Springreiter Niels Bruynseels und der schwedische Reiter Henrik Von Eckermann, die in der aktuellen Rangliste der Springreiter auf den Plätzen 11 und 17 liegen. Von Eckermann ist nach seinem Sieg beim Rolex Grand Prix des The Dutch Masters 2019 mit seiner brillanten 15-jährigen Stute Toveks Mary Lou ein ehemaliger Titelanwärter, und Bruynseels sicherte sich ein Jahr zuvor in einem spannenden Stechen mit seiner 15-jährigen Stute Gancia de Muze den Sieg in der Hauptprüfung.

Ein junger Reiter, dem man Beachtung schenken sollte, ist der erst 19 Jahre alte Brite Jack Whitaker, ein Talent der Whitaker-Springreiterdynastie. Whitaker kommt zum The Dutch Masters, nachdem er die letzten Monate in Vejer de la Frontera in Spanien und Vilamoura in Portugal verbracht hat.

(Photo: Rolex Grand Slam) (Photo: Rolex Grand Slam)

NEUE WEB-APP BRINGT FANS DES ROLEX GRAND SLAM NOCH NÄHER AN DAS GESCHEHEN

'ROLEX GRAND SLAM LIVE'

 

Im Vorfeld des Dutch Masters 2021, dem ersten Reitsport-Major des Jahres, wurde eine brandneue, exklusiv vom Rolex Grand Slam of Show Jumping entwickelte Web-App vorgestellt, die es Fans ermöglicht, ihre Lieblingsreiter per Second-Screen-Technologie zu verfolgen.

Über die Web-App, die den Namen „Rolex Grand Slam Live" trägt, können passionierte Reitsportfans aus der ganzen Welt eine Vielzahl von Echtzeitdaten einsehen, wie Live-Zeitmessung, Anzahl der Fehler und Reihenfolge der Starts, und erhalten so eine umfangreiche Ergänzung des Online-Streamings des Rolex Grand Slam oder des Zuschauererlebnisses vor dem Fernseher.

Die Web-App bietet Fans zudem Zugriff auf zusätzliche Statistiken, wie z. B. den Prozentsatz der gefallenen Hindernisse und die Durchschnittsgeschwindigkeit der Pferd-/Reiter-Duos. Außerdem verspricht sie, der ultimative zweite Bildschirm für Reitsportfans zu sein, die alles über die vier Majors wissen wollen, aus denen der Rolex Grand Slam of Show Jumping besteht: The Dutch Masters, CHIO Aachen, CSIO Spruce Meadows ‘Masters’ und CHI Genf.

Die "Rolex Grand Slam Live" -Technologie wurde von einem Expertenteam des Schweizer Hightech-Unternehmens Alogo entwickelt, das Analysetools für die Pferdewirtschaft herstellt, einschließlich einiger hochmoderner Produkte zur Quantifizierung der Leistungen von Sportlern.

Die Web-App ist kostenlos und unter dem folgenden Link verfügbar: https://rolexgrandslam.alogo.io/

(Photo: Rolex Grand Slam) (Photo: Rolex Grand Slam)

ROLEX GRAND SLAM STATS

HALLENTURNIERE VS. TURNIERE IM FREIEN

 

Der Rolex Grand Slam gilt unbestritten als die einzigartigste Serie im Springreiten und umfasst vier der prestigeträchtigsten Turniere des Sports, die auch als „Majors“ bekannt sind: The Dutch Masters, CHIO Aachen, CSIO Spruce Meadows ‘Masters’ und CHI Genf. Es gibt jedoch eine entscheidende Komponente, die die Veranstaltungen in den Niederlanden und der Schweiz von denen in Deutschland und Kananda unterscheidet, nämlich die unterschiedlichen Rahmenbedingungen: in der Halle und im Freien.

Die Reithallen des The Dutch Masters und des CHI Genf sind mit synthetischem Boden ausgelegt, während die Prüfungen im Rahmen des CHIO Aachen und des CSIO Spruce Meadows Masters im Freien auf Rasen ausgetragen werden. Dies erinnert an die vier verschiedenen Oberflächen der Grand Slam Majors im Tennis – die Australian Open werden auf synthetischer Hartplatzoberfläche ausgespielt, die French Open auf rotem Sandplatz, bei den Meisterschaften in Wimbledon sind die legendären Rasenplätze der Untergrund und die US Open halten Acryl-Hartplätze bereit .

Die Strafpunkte im Springreiten werden sowohl in der Halle als auch auf Außenplätzen auf dieselbe Weise gezählt, die Geschwindigkeit allerdings, die die für Pferd und Reiter zur Beendigung des Parcours erlaubte Zeit festlegt, basiert in der Halle auf 350 m/Min. und im Freien auf 375-400 m/Min.

Im Vorfeld des The Dutch Masters 2021 sprachen wir mit zwei der renommiertesten Parcoursdesigner des Sports: Louis Konickx vom The Dutch Masters und Frank Rothenberger vom CHIO Aachen. Konickx stellt schon seit 2008 Herausforderungen an die weltweit erfolgreichsten Pferd/Reiter-Kombinationen in den Brabanthallen in 's-Hertogenbosch, während Rothenberger seit 2003 für die Parcours auf den riesigen Rasenanlagen des CHIO Aachen verantwortlich ist.

Was sind, abgesehen vom Boden, die grundlegenden Unterschiede bei der Gestaltung eines Parcours in der Halle oder im Freien?

Louis Konickx (LK): Der Platz in einer Reithalle ist begrenzt, daher kreuzt sich die Linie des Parcours oft -. Es ist immer ein bisschen wie ein Puzzle, sich ein interessantes und anspruchsvolles Design auszudenken. Ein Platz im Freien bietet dagegen mehr Möglichkeiten für Variationen und es gibt Platz für längere Galoppstrecken.

Frank Rothenberger (FR): Der Boden auf Reitplätzen im Freien ist nicht immer eben, was einen falschen Eindruck von den Distanzen zwischen den Hindernissen vermitteln kann – abhängig davon, ob der Parcours bergauf oder bergab verläuft. Das Licht kann auch erhebliche Probleme bereiten, z. B. kann die Sonne das Sehvermögen von Reiter und Pferd beeinträchtigen und das Flutlicht einige unangenehme Schatten erzeugen. Diese Dinge muss ich daher bei der Gestaltung meiner Parcours immer mit berücksichtigen. Einer der offensichtlichsten und grundlegendsten Unterschiede ist die Größe der Reitplätze – auf großen Reitanlagen im Freien wie beim CHIO Aachen und dem CSIO Spruce Meadows 'Masters' kann ein Parcoursdesigner bei der Linienführung viel kreativer sein und die Geschwindigkeit ist auf dieser Art von Reitplatz generell auch höher.

(Photo: Rolex Grand Slam / Kit Houghton) (Photo: Rolex Grand Slam / Kit Houghton)

Auf welche Herausforderungen stoßen Sie bei der Gestaltung eines Parcours?

LK: Reithallen sind hinsichtlich Form und Layout alle ziemlich gleich. Eine ungewöhnliche Umzäunung und die Dekoration in der Halle verleihen dem Turnier seinen ganz eigenen Charakter. Darauf achte ich bei der Vorbereitung auf ein Turnier – neben den anspruchsvollen Linien – ganz besonders. Einen Parcours für die fantastischen Pferde und Reiter von heute zu designen ist wirklich nicht einfach, das gilt sowohl für Hallen als auch Reitplätze im Freien. Ich erlebe eine Halle eher als „Schnellkochtopf“, weil man wegen des eng gesteckten Zeitplans sehr schnell arbeiten muss. Außerdem sorgen die Anspannung und ein begeistertes Publikum in einer überfüllten Halle für eine unvergessliche Atmosphäre.

FR: Für mich ist es sehr schwierig, unterschiedliche Parcours für draußen zu gestalten, verglichen mit denen, die ich für Hallen entworfen habe – da ist wirklich meine ganze Vorstellungskraft gefragt. Auf Reitanlagen im Freien können Hänge genutzt werden, um eine technische Linienführung zu gestalten, ganz gleich ob der Parcours bergauf oder bergab verläuft – das ist wirklich nicht einfach, trägt aber sehr zum Charakter des Parcours bei.

 

Welche Faktoren, die außerhalb Ihrer Kontrolle liegen, müssen Sie beim Parcoursdesign beachten und berücksichtigen?

LK: Ein Parcoursdesigner hofft immer auf einen schönen Spannungsaufbau bei einem Turnier, mit fehlerfreien Runden in der zweiten Hälfte des Reiterfeldes. Manchmal gibt es jedoch auch ein oder zwei fehlerfreie Runden innerhalb der ersten 10 Reiter und das Publikum weiß dann bereits, dass der Parcours nicht sonderlich schwierig ist. Das passiert schon mal, leider geht dadurch ein bisschen der Spannung verloren.

FR: Das Wetter hat immer einen großen Einfluss auf die Art des Parcours, den ich für Reitplätze im Freien entwerfe. Bei Nässe versuchen wir möglichst darauf zu achten, dass die Reiter keine zu engen Wendungen reiten müssen, damit die Pferde nicht ausrutschen. Das Wetter ist auch der Grund, warum es äußerst wichtig ist, über die Distanzen zwischen den Kombinationen nachzudenken, da diese noch genauer abgemessen werden müssen als in Reithallen.

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Es ist an der Zeit.

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