Rolex Grand Slam of Show Jumping

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Mittendrin im Rolex Grand Slam: Rolex Grands Prix, Züchter Im Gespräch und mehr!

Jérôme Guery & Quel Homme de Hus at Knokke Hippique (Photo: Sportfot) Jérôme Guery & Quel Homme de Hus at Knokke Hippique (Photo: Sportfot)

Rolex Grand Slam Riders Watch

DIE SOMMERSAISON IST DA

 

Während der Countdown zum nächsten Major des Rolex Grand Slam of Show Jumping läuft, gibt es im Vorfeld des CSIO Spruce Meadows ‘Masters’ vom 8. bis 12. September 2021 jede Menge Action, um die Vorfreude der Reitsportfans aus aller Welt anzustacheln.

Seit dem 23. Juni findet für einen Zeitraum von drei Wochen das von Rolex unterstützte Knokke Hippique statt. Bei dem Turnier kommen Pferde und Reiter aller Klassen zusammen – von den Nachwuchstalenten in den Wettbewerben für Jungpferde bis hin zu internationalen Weltklasse-Springreitern beim CSI3* Top Series Grand Prix, der jeweils am Sonntag stattfindet. Der Rolex Grand Prix fand am Sonntag, dem 27. Juni statt. Mit einer glänzenden Leistung sicherte sich Jérôme Guery den Sieg auf Quel Homme de Hus.

Vom 1. bis 4. Juli richten sich alle Augen auf die CHI Royal Windsor Horse Show, die auf dem Privatgelände des Windsor Castle stattfindet. Der Sieger des Rolex Grand Prix 2019, Henrik von Eckermann (SWE), tritt erneut in der berühmten Castle Arena an, um seinen Erfolg zu wiederholen. Dabei trifft er mit den Rolex-Markenbotschaftern Steve Guerdat (SUI) und Kent Farrington (USA) jedoch auf harte Konkurrenz, die das prestigeträchtige Turnier in der Vergangenheit ebenfalls gewinnen konnten. Der Rolex Grand Prix, der am Sonntag, den 4. Juli stattfand, wurde von Ben Maher und Explosion W gewonnen

Vom 8. bis 11. Juli trifft sich die Springreitgemeinde dann beim Masters of Chantilly, dessen Höhepunkt der Rolex Grand Prix am Abschlusstag sein wird. Die neue Veranstaltung, an der sich Rolex als Titelsponsor und offizieller Zeitnehmer beteiligt, findet vor dem Schloss Chantilly und seinen berühmten Ställen statt und verspricht, eine spektakuläre viertägige Veranstaltung zu werden.

Ab dem 30. Juli findet im Reitzentrum Val-Porée an vier Tagen das Jumping International de Dinard CSI5* statt, welches am Sonntag, dem 2. August, im Rolex Grand Prix gipfelt. Das Jumping International de Dinard ist nur einen Steinwurf vom Meer entfernt und bekannt dafür, ein hohes Maß an Präzision und eine gute Technik zu erfordern. Bei dem beliebten Turnier im internationalen Springreitkalender dürften wieder die weltbesten Pferd- und Reiterpaare antreten, um beim Rolex Grand Prix Ville de Dinard um den Sieg zu kämpfen.

Ben Maher riding Explosion W (Photo: Rolex / Kit Houghton) Ben Maher riding Explosion W (Photo: Rolex / Kit Houghton)

Zoé Conter & Davidoff de Lassus (Photo: Aline Cerisier) Zoé Conter & Davidoff de Lassus (Photo: Aline Cerisier)

Next Gen Interview mit:

Zoé Conter

 

Worauf haben Sie sich in letzter Zeit konzentriert und was sind Ihre Pläne und Ziele für 2021?

Ich möchte dieses Jahr wieder an 5-Sterne-Turnieren teilnehmen. Es ist jetzt über ein Jahr her, dass ich auf diesem Niveau mithalten konnte. Mein erstes Turnier ist bereits diese Woche in Knokke und umfasst 2*-, 3*- und 5*-Prüfungen. Eines meiner ersten Ziele ist es also, wieder auf 5*-Niveau zu reiten, eine solide Leistung zu zeigen und auf diesem Niveau wieder konkurrenzfähig zu sein. Ich würde auch sehr gerne an ein paar Rolex Grand Prix-Turnieren teilnehmen und dort gut abschneiden – das ist definitiv ein Ziel für dieses Jahr.

Für die 5*-Prüfung nehme ich mein Lieblingspferd Davidoff de Lassus – mit dem Spitznamen Dave – und Dawa de Greenbay mit. In den 3*-Prüfungen trete ich mit Univers du Vinnebus und Dolitaire Chavannaise an. Das sind meine vier besten Pferde im Moment. 

Den Winter habe ich ja in Wellington verbracht. Seitdem ich zurück bin, bin ich bislang nicht wirklich sehr präsent gewesen. Ich habe zwar an ein paar Turnieren teilgenommen, aber mein Hauptziel war es, mich auf Knokke vorzubereiten. Ich wollte sicher sein, dass wir bestens für die kommende Woche aufgestellt sind. Ich blicke dem Turnier mit hohen Erwartungen entgegen, denn ich habe hart daran gearbeitet, in Topform zu sein. Für den Rest des Jahres möchte ich einfach gute Leistungen zeigen. Ich habe das Gefühl, deutlich schneller zu sein, seit ich mit meinem neuen Trainer Eric Lamaze arbeite. Wir trainieren seit Anfang Mai zusammen. Ich freue mich also auf dieses neue Kapitel und bin gespannt, wie es weitergeht.

Mit welchen Pferden freuen Sie sich dieses Jahr am meisten, bei Turnieren an den Start zu gehen?  

Ich freue mich darauf, mein bestes Pferd Davidoff zu zeigen. Ich konnte mit ihm bisher überhaupt nicht an Turnieren teilnehmen, weil er seit vergangenem November verletzt fast sechs Monate außer Gefecht gesetzt gewesen ist. Es ist also auf jeden Fall sehr aufregend, ihn zurückzuhaben, da ich jetzt wieder in größeren Prüfungen antreten kann. Davidoff ist ein ganz besonderes Pferd für mich. Er ist ein großes, sehr sprunggewaltiges Pferd und hat kein Problem mit großen Hindernissen. Er hat einen tollen Charakter und ist wie ein sanfter Riese. Er ist jeden Tag super frisch – es gibt keinen einzigen Tag, an dem er nicht motiviert ist. Er hat jede Menge Energie und zählt zweifellos zu meinen Favoriten.

Ich habe auch ein paar Acht- und Neunjährige, die turnierbereit sind. Ich freue mich darauf, diese vorzustellen, dazu gehört auch wie Dawa. Ich reite ihn seit zwei Jahren. Jetzt ist er neun Jahre alt und er zeigt echtes Talent. Er hat sein erstes 3*-Turnier in Florida absolviert, das hat er sehr gut gemacht. Ich bin sehr gespannt auf seine Leistung in diesem Jahr. Mit seinem Selbstbewusstsein und Springvermögen dürfte er ein tolles Grand Prix-Pferd werden, ich freue mich wahnsinnig darauf, mit ihm anzutreten.

Dann habe ich noch eine neunjährige Stute namens Ma Belle. Sie gehört ebenfalls zu meinen jüngeren Pferden, die sich gerade bei 2*- und 3*-Veranstaltungen beweisen. Sie ist ein wenig unerfahrener als die anderen, aber sie ist eine wirklich tolle Stute, also freue ich mich auch auf sie.

Und schließlich möchte ich natürlich auch meinen Hengst Univers vorzeigen. Ich reite ihn nun seit drei Jahren. Er ist mein Partner für die größeren Prüfungen und hat mit mir bereits ein paar 5*-Grand Prix absolviert. Ich habe in diesem Jahr wirklich eine sehr gute Auswahl, deshalb freue ich mich sehr auf die ersten Turniere und werde versuchen, in allen mein Bestes zu geben. 

Welchen positiven Beitrag leistet der Rolex Grand Slam Ihrer Meinung nach für den Springsport?  

Der Rolex Grand Slam ist meiner Meinung nach eine sehr wichtige Turnierserie für das Springreiten. Sie ist sehr prestigeträchtig und umfasst vier große Veranstaltungen. Eine Teilnahme ist also für jeden Reiter eine tolle Gelegenheit. Gleichzeitig habe ich das Gefühl, dass auch jüngeren Reitern die Chance geboten wird, an diesen Turnieren teilzunehmen. Ich durfte 2019 bei den CSIO Spruce Meadows ‘Masters’ in Calgary antreten und das war eine unglaubliche Erfahrung. Es war wirklich aufregend – beim Grand Prix mitzureiten war einfach toll. Das lässt sich mit keinem anderen Turnier vergleichen. Dasselbe gilt für den CHIO Aachen, wo ich noch nicht angetreten bin. Aber wann immer ich dort bin, ist es wirklich beeindruckend. Die Tatsache, dass auch jüngeren Reitern diese Erfahrung ermöglicht wird, ist wirklich cool.

Scott [Brash] beim Gewinn des Rolex Grand Slam zuzusehen, muss sehr motivierend für die Reiter sein, die an allen vier Events teilnehmen. Er erhielt einen bedeutenden Bonus – ein guter Anreiz also, gute Ergebnisse zu erzielen und bei allen vier Prüfungen gut abzuschneiden. Diese Serie hat einen positiven Einfluss auf den Sport und diese Turniere sind diejenigen, für die wir Reiter hart arbeiten – immer in der Hoffnung, eines Tages dort antreten zu können.

Was haben Sie im Laufe des letzten Jahres gelernt – über sich selbst und allgemein – und welche positiven Schlüsse ziehen Sie daraus?  

Mir ist bewusst geworden, wie sehr ich in diesem Sport erfolgreich sein möchte. Vor allem im vergangenen Jahr, als ich in Florida war und die Turniersaison wieder begann. Ich hatte ein paar wirklich schwierige Monate, in denen ich nicht besonders gut war, das war kein schönes Gefühl. Jetzt habe ich das Gefühl, dass ich wieder oben auf bin und wirklich 100 Prozent geben kann. Ich arbeite sehr hart daran, auch den Rest des Jahres gute Leistungen zu zeigen.

Ich habe erkannt, dass ich wirklich alles geben muss und will, um in diesem Sport erfolgreich zu sein. Ich habe auch gelernt, die guten Momente mehr zu schätzen. Wie in jedem Sport gibt es immer wieder Höhen und Tiefen und manchmal werden die guten Momente als selbstverständlich betrachtet. Für einige Reiter gibt es mehr Höhen als Tiefen. In meinem Fall erlebe ich jedoch viel mehr Tiefen, daher ist es wichtig, dass ich es schätzen lerne, wenn ich eine gute Runde oder ein gutes Ergebnis erzielen konnte. Dann muss ich daran denken, den Moment zu genießen.

Im Hinblick auf die Pandemie, als keine Turniere stattfanden und die Welt langsam zum Stillstand kam, habe ich gelernt, die kleineren Dinge im Leben zu schätzen. Zum Beispiel konnte ich mehr Zeit mit meinen Pferden und mit meiner Familie zu Hause verbringen – beides ist mir wirklich wichtig.

William Funnell at The Billy Stud (Photo: Eli Birch Boots and Hooves Photography) William Funnell at The Billy Stud (Photo: Eli Birch Boots and Hooves Photography)

Züchter Im Gespräch mit:

William Funnell Gründer Und Züchter Bei The Billy Stud

 

Was ist Ihre früheste Erinnerung ans Reiten? 

Als ich noch sehr jung war, ritt ich ein winziges schwarzes Shetland-Pony. Ich muss damals etwa vier oder fünf gewesen sein. Ich hatte das Glück, auf einer Farm in Challock, unweit von Ashford in Kent, aufwachsen zu dürfen. Als Sohn eines Landwirts hatten wir natürlich viel mit Tieren zu tun, ich bin also mit Ponys und Pferden groß geworden. Grundsätzlich hatte ich also eine sehr schöne Kindheit auf dem Land, umgeben von Tieren.

Worauf sind Sie in Ihrer Karriere besonders stolz? 

Bei den Championaten für mein Land anzutreten, war schon toll. Ein besonderer Moment war sicher der Gewinn der Team-Goldmedaille bei den Europameisterschaften in Herning [2013], ebenso wie das Hickstead Derby. Ich habe das Hickstead Derby schon als Kind mitverfolgt – es zu gewinnen war für mich also eine große Sache. Ich hatte das Glück, mehrmals für unsere Nations-Cup-Mannschaft antreten zu dürfen, und auch auf diese Turniere bin ich besonders stolz.

Die Partnerschaft zwischen Pferd und Reiter ist zweifelsohne wichtig. Ist das etwas, wonach Sie Ausschau halten, wenn Sie Ihre Pferde an neue Besitzer verkaufen? 

Als Gestüt ist es sehr wichtig, dass die von uns gezüchteten Pferde weiterhin erfolgreich sind. Das ist immer schwierig, denn die besten Reiter sind nicht immer diejenigen mit dem meisten Geld. Daher müssen wir versuchen, ein Gleichgewicht zu finden. Es macht keinen Sinn, die besten Grand Prix-Pferde an einen Amateur zu verkaufen. Alles muss irgendwie passen. Schließlich möchten wir mit einem guten Pferd auch möglichst viel Bekanntheit erlangen. Das gelingt nur, wenn es auch mit einem guten Reiter antritt.

Können Sie uns ein paar Einblicke hinter die Kulissen Ihres Gestüts geben? Wie ist The Billy Stud aufgebaut? 

Ich denke, wir haben die ideale Aufteilung gefunden. Mein Geschäftspartner, Donal Barnwell, kümmert sich um alles rund um die Fohlen, bis sie drei Jahre alt sind. Dann kommen sie zu mir und wir beginnen mit der Ausbildung. Wir bewerten die Leistung, ihr Springverhalten sowie ihr Potenzial und versuchen, ihr Talent so gut wie möglich zu fördern. Wir überlegen auch, zu welchem Zeitpunkt sich ein bestimmtes Pferd am besten verkaufen lässt.

Im Durchschnitt waren unsere Stuten in den letzten paar Jahren rund 100 Mal trächtig. Bei vielen erfolgte dies über Embryotransfers, bei denen die Erfolgsrate bei etwa 85 bis 90 Prozent liegt. So erhalten wir 80 bis 85 Fohlen, sodass im Frühjahr 70 bis 80 Dreijährige zu uns kommen. Wir haben sieben oder acht Reiter, darunter Pippa und mich. Unsere vier Reitplätze umfassen eine Reithalle und mehrere Grasplätze, wir können also auf dem Gestüt bereits sehr viel machen, bevor wir Geld für Turniere ausgeben müssen. Das Gestüt umfasst unterschiedliche Parcours und Hindernisse, so dass wir die Pferde zu Hause gut ausbilden können.

Was ist für Sie das Hauptanliegen mit Ihrer Pferdezucht? 

Was das Reiten angeht, geht es für mich auf das Ende meiner Karriere zu. Es wäre schön gewesen, in diesem Jahr mit einem unserer Pferde bei den Olympischen Spielen vertreten zu sein. Ich springe nur auf selbstgezüchteten Pferden, es damit in die Top 30 in der Rangliste zu schaffen ist wohl eine Leistung, die bisher niemand sonst erreicht hat. Ich bin also wahrscheinlich der einzige Reiter, der ausschließlich seine eigenen, selbstgezüchteten Pferde reitet – und darauf bin ich sehr stolz. Mit einem unserer Pferde bei den Olympischen Spielen mit dabei zu sein, wäre natürlich toll gewesen. Aber man weiß nie, vielleicht bietet sich ja nochmal eine Gelegenheit. Ich habe genauso viel Freude daran, anderen zuzusehen. Hoffentlich werde ich also Pferde züchten, die gut genug sind, um sie zukünftig mit den richtigen Reitern bei den Olympischen Spielen und anderen Meisterschaften um Medaillen kämpfen zu sehen.

Haben Sie selbst gezogene Pferde, die derzeit mit anderen Top-Reitern besonders erfolgreich sind?  

Ja, es gibt mehrere in Europa und in Amerika. Meine Frau Pippa hat eines unserer Pferde in der Vielseitigkeitsprüfung bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro geritten. Unsere Pferde treten bei allen möglichen Meisterschaften an, aber ich denke, für die Olympischen Spiele wird es in diesem Jahr leider nicht reichen.

Auf welches selbst gezogene Pferd sind Sie am meisten stolz? 

Ich denke auf Billy Congo, der in Herning die Team-Goldmedaille gewonnen hat. Ich glaube, er war im GCT der Hengst mit der höchsten Gewinnsumme – in einem Jahr hat er 300.000 GBP auf Turnieren gewonnen und ich habe mit ihm ein Fünf-Sterne-Turnier für mich entscheiden können. Ich konnte mit ihm auch beim Hickstead Derby den Sieg davon tragen, später habe ich auch seine Sohn, Billy Buckingham, vorgestellt.

William Funnel and Billy Congo William Funnel and Billy Congo

Abgesehen von der Zucht, was sind Ihre Ambitionen und Wünsche? 

Ich glaube, dass wir in dem, was wir tun, immer noch besser werden können. Wir möchten uns zwar nicht vergrößern, aber es gibt definitiv Dinge, die wir optimieren und in denen wir uns ständig verbessern können. Wir lernen immer wieder weiter dazu und ich wünschte mir, wir hätten die Pferde und das Wissen, das wir jetzt haben, bereits vor 20 Jahren gehabt.

Betreuen Sie derzeit jemanden als Mentor? 

Ja, sowohl Pippa als auch ich betreuen Joe Stockdale, den Sohn des verstorbenen Tim Stockdale. Ich unterstütze Joe und er hatte einige tolle Erfolge in diesem Jahr, wie etwa zwei fehlerfreie Runden im Nations Cup. Es macht mir viel Freude, ihm bei seinen Turnieren zuzusehen.

Großbritannien kann mit einigen sehr talentierten Nachwuchsreitern aufwarten, dazu zählt auch Jack Whitaker. Es gab eine Zeit, in der ich mit Nick Skelton, John und Michael Whitaker an Meisterschaften teilgenommen habe und der Jüngste im Team war. Damals fühlte ich mich jung, aber jetzt, da Nick [Skelton] in den Ruhestand geht, fühle ich mich langsam alt, wenn ich zu Turnieren gehe. Aber es ist wirklich schön, diese jungen Talente mit ihren Eltern zu sehen. Teamwork spielt eine wichtige Rolle beim Springreiten und ist definitiv etwas, das ich im Laufe der Jahre genießen durfte.

Welchen positiven Beitrag leistet der Rolex Grand Slam Ihrer Meinung nach für den Springsport?  

Scott Brash hat mit dem Gewinn des Grand Slam eine fantastische Leistung erzielt. Ein Gewinn ist eine große Errungenschaft, besonders wenn Reiter ihre Pferde so gut managen können. Es gibt so viele verschiedene Szenarien, die das Ganze schwierig machen. Daher ist es eine unglaubliche Leistung, wenn alles zusammenkommt. Schließlich muss man sich bei diesen anspruchsvollen Prüfungen gegen die besten Reiter und Pferde der Welt durchsetzen. All das bei diesen ausgewählten Veranstaltungen zu erreichen, ist unglaublich beeindruckend. Pferd und Reiter müssen in absoluter Topform sein und zum richtigen Zeitpunkt ihr Bestes geben können. Das ist eine enorme Leistung.

Der Rolex Grand Slam bietet vielen Reitern einen besonderen Anreiz, ist aber gleichzeitig auch sehr individuell. Durch ihn wird die Bekanntheit dieser Top-Wettbewerbe noch gesteigert. Ich denke, der Rolex Grand Slam ist sehr gut für das Springreiten, und es ist toll, dass diese vier fantastischen Austragungsorte ein Teil davon sind. Diese Turniere zählten schon immer zu den schwierigsten und angesichts eines so bedeutenden Preisgelds beim Gewinn des Grand Slams will natürlich jeder mit dabei sein.

Welcher der vier Majors gefällt Ihnen am besten? 

Aachen und Calgary sind etwas ganz Besonderes. Ich habe schon immer Turniere im Freien bevorzugt und dank der Mischung, die der Rolex Grand Slam mit den Hallenturnieren in Genf und bei The Dutch Masters bietet, macht das Ganze meiner Meinung nach noch mehr Spaß. Ich persönlich hatte immer mehr Erfolg im Freien und habe diese Turniere mehr genossen, also gefallen mir diese beiden am besten. 

Wer hat Sie im Laufe Ihres Lebens und Ihrer Karriere am meisten inspiriert? 

John Whitaker war immer jemand, zu dem ich aufgeschaut habe. Ich war stets beeindruckt, John reiten zu sehen und zu beobachten, wie er mit seinen Pferden umging. Er war immer ein großartiger Reiter.

Wie lautet der beste Ratschlag, den Sie jemals erhalten haben?  

John [Whitaker] hat mir einmal gesagt, wenn die Grundlagen stimmen, dann fügt sich auch alles andere zusammen. Häufig übersehen wir die einfachen Dinge. 

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Es ist an der Zeit.

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